Dienstag, 22. Januar 2019

Helden des Olymp Der verschwundene Halbgott - Rick Riordan




Ein winterliches Märchen für die kalte Jahreszeit.

Verlag: Carlsen Verlag
Seitenanzahl: 576
Ausgabe (Preis): Hardcover (16,00 €); E-Book (13,99 €)
Reihe: 1 von 5
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Jason erinnert sich an gar nichts – nicht einmal an seine besten Freunde Piper und Leo. Und was hat er in Camp Half-Blood zu suchen, wo angeblich nur Kinder von griechischen Göttern aufgenommen werden? Zu allem Überfluss gehören die drei Freunde laut Prophezeiung zu den legendären sieben Halbgöttern, die den Olymp vor dem Untergang bewahren sollen. Kein Problem – Leo treibt einen mechanischen Drachen als Transportmittel auf und los geht’s! Und dann gilt es auch noch einen seit längerem verschwundenen Halbgott zu finden, einen gewissen Percy Jackson...

Helden des Olymp spielt zeitlich nach der Percy Jackson-Reihe und man sollte das Vorwissen aus dieser Reihe besitzen, um richtig auf seine Kosten zu kommen, denn es tauchen einige bekannte Charaktere auf.

Zu Beginn treffen wir auf Jason, der sich an nichts erinnern kann, nicht einmal an seine Freunde Piper und Leo, die er angeblich schon Wochen kennt. Aber für Jason fühlt sich das alles nicht real an. Jason war mir sehr sympathisch. Im Laufe des Buches erfahren wir seine Geschichte und lösen das Rätsel um seinen Gedächtnisverlust.

Piper, das Mädchen in der Runde, ist nicht das typische Mädchen, sondern burschikos und schlagfertig. Trotzdem hat sie auch eine weiche Seite, gerade, wenn es um ihren Vater geht.

Leo ist mechanisch veranlagt und hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen, was ihn mir sehr sympathisch gemacht hat. Aber nicht nur wegen Leos Sprüchen, generell bietet das Buch viele unterhaltsame Situationen und einen leicht zu lesenden, lockeren Schreibstil, sodass ich großen Spaß beim Lesen hatte.

Die Geschichte ist sehr abwechslungsreich und gefüllt mit vielen Ereignissen, sodass man kaum durchatmen und sich erholen kann. Während die Percy Jackson-Reihe die griechische Mythologie behandelt hat, spielt in Helden des Olymp dazu noch die römische eine Rolle. Ich mag es, dass es in Rick Riordans Büchern um die Mythologie geht und gerade, dass er diese Mythologien auch verständlich darzustellen weiß, sodass man auch etwas aus den Büchern mitnehmen kann.

Das einzige, das mir an dem Buch nicht so gut gefallen hat, war der Showdown am Ende, den man nicht mal so bezeichnen dürfte. Der verlief für mich zu unproblematisch, zu glatt und zu schnell. Die letzten Seiten bieten aber einen guten Ausblick auf den nächsten Band.

Der verschwundene Halbgott ist ein actionreicher, toller Auftaktband, der sowohl altbekannte Charaktere aus Percy Jackson beinhaltet  als auch neue Charaktere in den Vordergrund stellt. Die mythologischen Aspekte sind sehr erfrischend dargestellt und der Schreibstil lässt einen durch dieses unterhaltsame Buch fliegen. Von mir gibt es eine klare Empfehlung!


Alle Bände der "Helden"-Reihe:
Die Helden des Olymp - Der verschwundene Halbgott
Die Helden des Olymp - Der Sohn des Neptun
Die Helden des Olymp - Das Zeichen der Athene
Die Helden des Olymp - Das Haus des Hades
Die Helden des Olymp - Das Blut des Olymp

Kommentare:

  1. Hey,

    eine schöne Rezension :) Ich habe das Buch ebenso wie du bewertet und auch, was das Ende betrifft, bin ich ganz deiner Meinung - es war mir zu glatt und ging auch zu schnell, was ich schade fand. Dafür fand ich aber sehr interessant, dass es hier nun um die römische Mythologie ging und die künftigen Bände haben die Unterschiede noch besser herausgearbeitet. Viel Spaß beim Weiterlesen!

    Liebe Grüße,
    Kerstin

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    1. Hallo Kerstin, :)
      danke schön. :) Ja, wirklich schade, dass das Ende so glatt ist. Aber ich freue mich auch schon auf die weiteren Bände. Das klingt sehr gut. :)
      Vielen Dank! :)

      Liebe Grüße
      Marina

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