Montag, 26. Februar 2018

Secret Zero Das Spiel beginnt... - Morgan Dark




Ein spannendes Verwirrspiel.

Verlag: Beltz Verlag
Seitenanzahl: 478
Ausgabe (Preis): Hardcover (16,95 €); E-Book (15,99 €)
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Kyle Bradford ist beliebt am Internat Drayton, doch das ändert sich, als er in spektakuläre Überfälle verwickelt wird. Um seine Unschuld zu beweisen, muss Kyle den wahren Schuldigen finden: ZERO, ein mysteriöser Meisterdieb, der seine Identität hinter einer silbernen Maske verbirgt. Kyle hat das ungute Gefühl, dass ihn etwas mit dem Dieb verbindet ...

Im Prolog lernt man erst einmal Zero kennen, ein Meisterdieb mit einer geheimen Identität, der auf einen Detective trifft, der ihn schon seit geraumer Zeit jagt. Schon alleine auf diesen Seiten passieren einige Dinge, die viele Fragen aufwerfen: Zero verliert eine mysteriöse Kugel und der Detective kann einen Blick auf sein Gesicht erhaschen.

Im ersten Kapitel lernt der Leser dann Kyle kennen. Er ist reich, geht auf eine Eliteschule mit seinen beiden besten Freunden, lebt ansonsten bei seiner Tante und sorgt des Öfteren für Unruhen. Mir war Kyle sehr sympathisch und ich habe ihn gerne begleitet und beim Kombinieren und Spionieren beobachtet, denn immer wieder gibt es neue Hinweise, denen Kyle folgt, um seinem Ziel näher zu kommen. Ich klebte förmlich an den Seiten und war so gespannt, was hinter all dem stecken würde.

Die Geschichte wird auch aus der Ich-Perspektive von Kyle erzählt, sodass man einen exklusiven Einblick in seine Gedanken erhält. Ansonsten ist der Schreibstil leicht und flüssig zu lesen und ich bin nur durch die Seiten geflogen. Des Öfteren greift Kyle in der Geschichte vor in dem Stil: Wenn ich da schon gewusst hätte, dass… dann… Einige werden das nicht mögen. Ich bin auch kein allzu großer Fan davon, aber es führt schon dazu, dass man gerne wissen möchte, wieso er dies und jenes besser nicht getan hätte.

Von der Auflösung war ich nicht so ganz begeistert. Ich habe im Laufe der Geschichte schon einmal gedacht, dass es zu dieser Auflösung führen könnte. Dafür gab es einen Hinweis, einen Satz, der zu viel verraten hat. Ein Satz, der zudem nicht einmal Sinn machte, weil er dem Leser etwas zeigte, das Kyle angeblich nicht gesehen hatte, allerdings ist er der Ich-Erzähler und daher kann dem Leser nichts erzählt werden, was er nie gesehen hat.

Mich konnte das Buch überzeugen. Ich mochte den Protagonisten, fand die Idee gut umgesetzt und flog nur so durch die Seiten und die spannende Geschichte. Ich freue mich sehr auf den nächsten Band.

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