Montag, 29. Januar 2018

Wunder (Filmreview)



Wunder wurde verfilmt und ich war mit meiner Schwester im Kino, um ihn anzuschauen.

Laufzeit: 1 Stunde 51 Minuten
Im Kino gesehen
Buch: Gelesen
Reihe: /
Altersfreigabe: Ab 0 Jahre
Quelle




August Pullman (Jacob Tremblay), der von allen „Auggie“ genannt wird, ist humorvoll, schlau und liebenswert, hat eine tolle Familie und ist dennoch seit seiner Geburt ein Außenseiter. Denn er hat aufgrund eines Gendefektes ein stark entstelltes Gesicht, das es unmöglich erscheinen lässt, dass er auf eine reguläre Schule geht. Stattdessen wird er zu Hause von seiner Mutter Isabel (Julia Roberts) unterrichtet. Als er jedoch zehn Jahre alt wird, diskutieren seine Mutter und sein Vater (Owen Wilson) darüber, ihn nicht vielleicht doch am üblichen Schulbetrieb teilnehmen zu lassen, weshalb er kurz darauf in die fünfte Klasse an der Beecher Prep geht. Dort lernt er trotz anfänglicher Schwierigkeiten, sich mit seinem Äußeren zu arrangieren und findet schnell neue Freunde.



Als ich erfahren habe, dass Wunder von R.J. Palacio verfilm wird, wusste ich, dass ich ihn sehen möchte. Den Trailer fand ich schon sehr gut, auch wenn er mich nicht mehr davon überzeugen musste, ins Kino zu gehen, weil es für mich schon klar war.

Die Handlung war mir schon aus dem Buch bekannt. Die Geschichte ist sehr besonders und gefühlvoll. Es werden sensible, wichtige Themen behandelt, so geht es vor allem um Mobbing und den Kampf um Akzeptanz.

Der Film hat einige emotionale Momente und hat den gesamten Kinosaal zum Weinen gebracht, aber zwischendurch blitzt immer wieder der Humor durch, was eine wundervolle Mischung ergab.

Die Schauspieler fand ich sehr gut gewählt.

Jacob Tremblay ist so ein sympathischer, niedlicher Auggie.
Julia Roberts spielt Auggies Mutter mit sehr viel Gefühl.
Owen Wilson sorgt als Auggies Vater für einige Lacher, hat aber auch ernste Momente.
Und Izabela Vidovic verkörpert die vernachlässigte Schwester sehr gut.
Auch die anderen Schauspieler fand ich überzeugend in ihren Rollen.

Es ist schon eine Weile her, dass ich das Buch gelesen habe, daher kann ich keinen richtigen Vergleich ziehen. Ich habe einige Szenen aus dem Buch wieder erkannt. Toll fand ich, dass es aus dem Buch übernommen wurde, dass die Geschichte aus verschiedenen Sichten erzählt wird. So erfährt man die unterschiedlichen Sichtweisen und lernt sie verstehen.

Wunder ist ein berührender Film und eine schöne Buchverfilmung. Ich kann den Film nur empfehlen und wer das Buch noch nicht kennt, sollte auch das unbedingt lesen, denn die Geschichte ist es wert erlebt zu werden.

Kommentare:

  1. Hallo Marina,

    ich habe das Buch auch gelesen und fand es leider gar nicht so gut. Den Film möchte ich aber dennoch gern sehen, weil mich die Umsetzung interessiert.

    Ich muss allerdings sagen, dass ich mit eher geringen Erwartungen an den Film denke. Ich bin nicht so der Julia Roberts Fan, auch wenn ich nicht sie schlecht finde, aber vor allem Owen Wilson mag ich gar nicht.

    Aber es freut mich zu lesen, dass dich der Film überzeugen konnte. Das stimmt mich doch ein bisschen positiver :)

    Liebe Grüße
    Julia

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    1. Hallo Julia, :)
      wie schade, dass dich das Buch nicht überzeugen konnte, aber ich hoffe, dass es die Geschichte filmisch umgesetzt doch schaffen kann, auch wenn dich die Schauspieler nicht so ansprechen, aber es geht ja vor allem um Auggie und andere Charaktere, und weniger um seine Eltern. :)

      Liebe Grüße
      Marina

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  2. Hallo Marina,

    ich habe das Buch tatsächlich noch nicht gelesen. Vermutlich bin ich wohl einer der Letzten. Zumindest gefühlt. ,) Und alle schwärmen hier davon und auch dein Post machte richtig Lust endlich mal mich ranzuschmeißen. :) Am besten bevor ich den Film sehe.

    Tintengrüße von der Ruby

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    1. Hallo Ruby, :)
      das freut mich sehr und ich hoffe, dass dich das Buch genauso überzeugen kann und dann letztendlich auch der Film. :) Ist ja immer schwierig, wenn alle davon schwärmen. Ich kann die Geschichte aber auch nur empfehlen. :)

      Liebe Grüße
      Marina

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