Mittwoch, 29. Oktober 2014

Ich fürchte mich nicht - Tahereh Mafi

Spannend. Interessant. Schockierend.
Verlag: Goldmann
Seitenzahl: 316
Preis: 16,99 €
Ausgabe: Hardcover
Originaltitel: Shatter me
Reihe: 1 von 3

Ich bin verflucht. Ich habe eine Gabe.
Ich bin tödlich. Ich bin das Leben.
Niemand darf mich berühren. Berühr mich.
Ihr Leben lang war Juliette allein, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, ihre Kräfte sind unmenschlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Juliette weigert sich, beschließt zu kämpfen. Gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht.
Quelle. Rückentext

Ich weiß nicht genau, ob ich das Cover nun mag oder nicht. Die Frau darauf erinnert mich nicht wirklich an Juliette und ich bin mir auch nicht sicher, ob Juliette wirklich rote Haare hat. Auf dem Cover gibt es vieles zu entdecken: Die Stadt in Grau, der Beton, das zerfließende Kleid.
Ich finde, das Bild wirkt zu sehr inszeniert, die Frau nicht wirklich echt, als dass ich das Cover schön finden könnte.
Das Buch hat 50 kurze Kapitel und einen Epilog.

Der Anfang war schon sehr ungewöhnlich und ich wollte die Personen kennenlernen und am besten sofort wissen, wie es weitergeht und was alles passiert.

Ich mochte Juliette gerne, auch wenn sie ihre Eigenarten hat. Ich kann sie nicht so richtig beschreiben. Man muss sie einfach selbst kennenlernen.

Adam war wundervoll. Ich mochte ihn auf Anhieb. Er hat so eine fröhliche Art und zauberte mir des Öfteren ein Lächeln ins Gesicht.

Die Geschichte ist unglaublich spannend und lässt einem kaum Atempausen. Es gibt Stellen, an denen war ich schockiert. An anderen habe ich mit den Charakteren mitgefühlt, mich mit ihnen gefreut, mit ihnen getrauert. Das Buch war eine regelrechte Achterbahnfahrt der Gefühle für mich.

Und trotzdem hat mich etwas an dieser Geschichte gestört, das ich nicht genau benennen kann. Es hatte wohl mit dem ungewöhnlichen Schreibstil zu tun. Man sieht schon in der Inhaltsangabe, dass er ganz besonders ist. Einige Wörter und Sätze werden durchgestrichen, wenn Juliette eine Sache sagt, aber die andere meint. Ich hatte meine Probleme mit dem Schreibstil. Es war mir die meiste Zeit über bewusst, dass ich das Buch „nur“ lese. Ich konnte nicht richtig in die Geschichte eintauchen. Zugleich habe ich aber diesen Schreibstil genossen und fand ihn einfach nur wunderbar und einzigartig. Da streiten zwei Gefühle in meinem Innern.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass man dem Buch eine Chance geben sollte. Der Schreibstil ist bestimmt nicht jedermanns Sache und auch mich hat er mit gemischten Gefühlen zurückgelassen, aber die Geschichte ist es wert, kennengelernt zu werden, und auch die Charaktere sollte man kennen und schätzen lernen.


Kommentare:

  1. Huhu liebe Marina!

    Dein Gefühlschaos wegen des Schreibstils kann ich total nachvollziehen!
    Anfangs hatte ich echt Probleme in die Geschichte zu finden, da die Stilmittel deren sich die Autorin bedient sehr gewöhnungsbedürftig sind. Doch ist man dann mal drinnen wird man für's durchhalten belohnt! :D Ich hab die Story sehr genossen! :)

    Viel Freude mit dem Folgeband!

    Liebste Grüße
    Nina

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    1. Hallo Nina, :)
      da kann ich dir nur zustimmen. Gelohnt hat sich die Geschichte auf jeden Fall. :)
      Danke schön! :)

      Liebe Grüße,
      Marina

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