Donnerstag, 15. Februar 2018

Maze Runner 3 Die Auserwählten in der Todeszone (Filmreview)




Endlich kam der Abschluss der Maze Runner-Trilogie in Kinos.

Laufzeit: 2 Stunden 22 Minuten
Im Kino gesehen
Buch: Nicht gelesen
Reihe: 3 von 3
Altersfreigabe: Ab 12 Jahre
Quelle
Inhalt enthält Spoiler zu den Vorgängerteilen!
Thomas (Dylan O'Brien), seine Freunde und die Widerstandskämpfer von The Right Arm haben sich der mächtigen Organisation WCKD gestellt und wissen nun, warum die „Auserwählten“ so hartnäckig verfolgt werden – in ihnen steckt der Schlüssel zu einem Heilmittel für ein Virus, das "der Brand" genannt wird und dem der Großteil der Menschheit bereits zum Opfer gefallen ist. Nach einem Kampf sind einige von Thomas‘ Freunden in die Hände der Organisation und deren skrupellosen Leiters Janson (Aidan Gillen) gefallen – doch Thomas kann nicht akzeptieren, dass sie zum Wohle anderer ihr Leben lassen sollen, und auch mit der zur Gegenseite gewechselten Teresa (Kaya Scodelario) hat er noch eine Rechnung offen. Mit seinen verblieben Mitstreitern macht sich Thomas auf den Weg in die Letzte Stadt, wo WCKD seinen Hauptsitz hat – und dieser Weg führt sie ausgerechnet dorthin, wo alles begann.


Die ersten beiden Filme der Maze Runner-Trilogie fand ich grandios. Das Ende vom zweiten Film ist auch sehr fies, weshalb ich mich sehr gefreut habe, als der Trailer zum dritten Film herauskam. Dieser wurde – wer es noch nicht weiß – um ein Jahr verschoben, weil Dylan O’Brien, der Thomas spielt, sich bei einem Stunt schwer verletzte. Ich bin sehr froh, dass der Film, nachdem seine Verletzungen geheilt sind, noch gedreht wurde und alle Schauspieler aus den vorherigen Filmen mit an Bord sind.

Der Film startet auch sofort mit einer Actiongeladenen Szene und genau so geht es auch weiter. Immer ist irgendetwas los. Ein paar ruhige Szenen gibt es zwischendurch, bevor diese dann wieder von rasanten Szenen abgelöst werden.

Es gibt in dem Film ein paar Logikfehler. So ist es zum Beispiel des Öfteren so, dass die Pläne auf Voraussetzungen basieren, die man eigentlich nicht beeinflussen kann, die also rein zufällig sind, aber sie treten genau so ein, wie die Charaktere es gerade brauchen.

Zwar gibt es ein paar von diesen unlogischen Szenen, allerdings hat mich der Film unterhalten. Es gibt so viele spannende Szenen und einige Überraschungen und ich habe es genossen, den Film zu schauen. Die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen und die Emotionen blieben auch nicht aus.

Ich weiß nicht genau, was ich von der Auflösung des Ganzen halten soll, kann aber natürlich nicht näher darauf eingehen, weil es spoilern würde. Ich hätte es mir aber anders gewünscht, denke ich.

Mit dem Buch kann ich den Film leider nicht vergleichen, weil ich die Reihe noch immer nicht gelesen habe. Jetzt, wo ich die Filmreihe aber komplett geschaut habe, möchte ich die Bücher nun bald in Angriff nehmen und bin gespannt, inwiefern die Bücher und die Filme übereinstimmen. Kennt ihr beide Medien und wie wurden die Bücher eurer Meinung nach umgesetzt?

Meiner Meinung nach ist es eine grandiose Filmreihe und ich werde sie bestimmt noch das ein oder andere Mal schauen.

Wer die ersten beiden Teile kennt, wird diesen Film vermutlich sowieso schauen, aber ich kann auch allen anderen die Reihe nur empfehlen. Es sind spannende, actiongeladene Filme.

Dienstag, 13. Februar 2018

Reihen (Plauderecke)

Hallo!

Es ist schon eine ganze Weile her, dass eine Plauderecke kam, aber jetzt habe ich mal wieder ein Thema, über das ich gerne ein bisschen schreiben und mit euch plaudern würde. Und zwar Reihen.


Ich sehe Reihen zwiegespalten. Zum einen finde ich es toll, in eine Reihe einzutauchen, die Charaktere auf eine längere Reise zu begleiten. Bei einem Einzelband kann der Geschichte weniger Platz eingeräumt werden. Es sind ja auch – logischerweise – schlicht und ergreifend weniger Seiten.

Allerdings nervt es mich bei Reihen schon, dass man manchmal ewig auf Folgebände warten muss, dass man sich diese dann aber auch zeitnah kaufen muss, weil man sonst fürchten muss, dass es das Buch nicht mehr in der Ausgabe gibt – und dann passt die Reihe gar nicht mehr zusammen.

Ich finde es bei Reihen am idealsten, erst einmal den ersten Band zu lesen, denn es ist mir auch schon ein paar Mal passiert, dass ich die gesamt Reihe da hatte und den ersten Band dann nicht mochte, mich dann aber schon gezwungen sah, die Reihe weiterzulesen. Schließlich habe ich sie auch gekauft. Erst letztens habe ich dann aber einen ersten Band abgebrochen und damit auch Band 2 bis 4 aussortiert, weil es einfach keinen Sinn gehabt hätte, aber es ist mir schon schwer gefallen. Aus diesem Grund mag ich es lieber, erst einmal nur den ersten Band zu kaufen und zu lesen.

Das Problem ist dann aber, dass ich die ersten Bände nicht lese, weil ich ja nicht gleich weiter lesen könnte. Der Witz daran ist, dass ich die zweiten Bände aber selbst dann nicht gleich im Anschluss, wenn ich sie schon hier stehen habe. Ja, verstehe das mal einer. :D


Ich habe mir jetzt allerdings vorgenommen, Reihen in einem Rutsch zu lesen. Ich habe jetzt beispielsweise den ersten Band von Angelfall noch einmal gelesen und möchte im Anschluss auch gleich Band 2 und 3 zu lesen, um die Reihe dann abzuschließen. Ich habe das noch nicht oft gemacht, aber die Vorteile sind ersichtlich: Man erinnert sich noch an Details und versteht diese viel besser und man hat nicht das Problem, einen Band noch einmal lesen zu „müssen“, weil so viel in Vergessenheit geraten ist.

Ich habe auch schon eine Reihe in einem Rutsch gelesen – zumindest fast – und das war Weißer Fluch von Holly Black. Und es war wirklich toll, weil man alle Andeutungen verstanden hat und sich an Einzelheiten aus den Folgebänden noch erinnern konnte.


Ich habe auch festgestellt, dass jede Reihe anders ist. Beispielsweise kann man die Bände der Mythos Academy von Jennifer Estep meiner Meinung nach mit großem Abstand lesen, weil sie sich doch recht ähnlich sind, sich viele Dinge wiederholen. Liest man sie dann direkt hintereinander, hat man das Gefühl, immer wieder dasselbe Buch zu lesen – krass ausgedrückt.😃

Bei einigen Reihen reicht es mir, einfach den zweiten Band zu lesen und man kommt trotzdem irgendwie wieder rein. So habe ich es beispielsweise beim dritten Band von Delirium von Lauren Oliver gemacht. Und so werde ich es auch bei City of Ashes und City of Glass von Cassandra Clare machen.

Bei anderen Reihen lese ich lieber die ersten Bände noch einmal, um dann wieder richtig in die Geschichte eintauchen zu können. So habe ich ja – wie oben bereits erwähnt – Angelfall noch einmal gelesen. Oder aber auch Arkadien erwacht von Kai Meyer habe ich öfter gelesen, um in die Folgebände besser reinzukommen.

Richtig fies wird es dann, wenn Reihen gar nicht mehr übersetzt werden oder gar nicht mehr erscheinen. Da habe ich auch so einige angefangene Reihen, bei denen es nicht klar ist oder schon feststeht, dass die Reihe nicht weiter übersetzt wird bzw. erscheint. Und das ist wirklich ärgerlich, gerade, wenn die Reihe so gut war und der letzte Band, der erscheint, dann auch noch mit einem Cliffhanger endet. Fast wäre es so auch mit Angelfall von Susan Ee geschehen, aber dann sind die Folgebände doch noch erschienen – allerdings nur noch im Taschenbuch, sodass ich jetzt den ersten Band als Hardcover und die Folgebände als Taschenbücher habe, aber immerhin sind die Bücher noch erschienen, sodass wir sie jetzt genießen können.

Einige meiner begonnenen Reihen, die nicht weiter übersetzt werden bzw. gar nicht weiter erscheinen (zumindest habe ich das bisher keine Informationen drüber und so auch keine Hoffnung mehr), sind folgende:


Das sind zumindest die, die mir spontan einfallen, und mit Sicherheit gibt es da noch einige. Wirklich schade, wenn man in eine Reihe eintaucht und wissen möchte, wie es weitergeht, da aber einfach nichts weiter kommt.

Wenn mir allerdings ein erster Band nicht gefällt, fällt es mir auch nicht schwer, die Reihe nicht weiterzuverfolgen. Bei einigen ist das ja so, dass sie sich dann doch noch für die Folgebände interessieren und sie lesen, weil sie sonst befürchten, dass sie etwas verpassen. Bei mir ist das nicht so. Wenn mich ein erster Band nicht überzeugen kann, dann lese ich auch nicht weiter.


Wie lest ihr Reihen? In einem Rutsch? Oder mit Pausen dazwischen?

Habt ihr auch Reihen, die einfach nicht weiter übersetzt werden? Vielleicht haben wir ja eine gleiche Reihe dabei? Oder gibt es Informationen zu den Reihen, dass sie doch übersetzt werden bzw. erscheinen?

Lasst es mich gerne wissen! ツ

Sonntag, 11. Februar 2018

Nicht mein Märchen - E. M. Tippetts




Wenn Schauspieler einen kalt lassen...

Verlag: Selfpublishing
Seitenanzahl: 345
Ausgabe (Preis): Taschenbuch (10,69 €); E-Book (0,00 €)
Originaltitel: Someone Else's Fairytale
Reihe: Band 1
Buch kaufen?


Stellt euch vor, Robert Pattinson taucht an eurer Haustür auf und will euch mit Eiscreme füttern, aber ihr hattet nie Interesse daran, die Twilight-Filme zu sehen. Eure Mitbewohnerin und jede andere Frau in der Nachbarschaft werden fast ohnmächtig, aber irgendwie fühlt ihr euch zu dem Typen einfach nicht hingezogen. 

So ähnlich ergeht es auch Chloe Winters. Gezeichnet von einer schweren Kindheit war sie gezwungen ihr Leben sehr pragmatisch anzugehen, sie schlägt sich als Studentin in Albuquerque durch und gehört nicht zu den Leuten, die an Märchen glauben. 

Eines Tages aber kommt Hollywood-Superstar Jason Vanderholt zurück in seine Heimatstadt Albuquerque um dort einen Film zu drehen. Er entschließt sich, bei den Statisten vorbeizuschauen, zu denen auch Chloe gehört. Die sieht in dem Schauspieler, der bei jeder anderen Frau die Knie weich werden lässt, aber nicht gerade ihren Traummann. Sie nimmt nur einen Typen mit einem seltsamen Job und eigener Entourage wahr, der sie zweifellos in fünf Minuten wieder vergessen haben wird. 

Aber Jason sieht in ihr mehr als nur ein weiteres hübsches Gesicht. Chloe kommt ihm bekannt vor und er hat eine Menge Fragen an sie, die sie lieber nicht beantworten möchte. Diese ganze Geschichte ist einfach nicht ihr Märchen.

Was ich mich bei diesem Buch zuerst gefragt habe, ist, warum Jason sich ausgerechnet für Chloe interessiert. Zwar kommt er ihr bekannt vor, aber warum er sich so auf sie festlegt, ohne sie wirklich zu kennen, war mir schleierhaft. Als einzige Erklärung bekommt man, dass sie sich nicht für seinen Ruhm interessiert, während alle anderen scharenweise in Ohnmacht fallen. Und das ist der zweite Punkt, der mir nicht so gut gefallen hat, denn jede – und damit meine ich wirklich jede – ist so überwältigt und fasziniert, wenn er Jason das erste Mal sieht, nur Chloe bleibt absolut kalt und interessiert sich nicht dafür, dass er ein Filmstar ist. Ich meine, selbst eine Polizistin ist überwältigt, als sie hört, dass Chloe Jason kennt, aber ich meine, Chloe erwähnt einmal, dass Albuquerque recht klein ist und Jason ist dort aufgewachsen und hat dort natürlich Freunde. Warum ist es dann so verwunderlich, dass Leute ihn persönlich kennen? Ich fand da Chloes Desinteresse im Gegensatz zum Interesse aller anderen schon ein bisschen zu hart dargestellt. 

Abgesehen davon, dass es in diesen Punkten nicht sonderlich realistisch ist, hatte ich Spaß beim Lesen. Die Geschichte weiß an einigen Stellen zu  überraschen, ist abwechslungsreich, behandelt also breit gefächert die verschiedensten Themen, und es macht Spaß, die Charaktere auf ihrem Weg zu begleiten.  Die Charaktere fand ich auch gut gezeichnet. 

Chloe hatte eine schwere Kindheit und ist mit Narben gezeichnet. Nach und nach wird aufgedeckt, was ihr Schreckliches widerfahren ist. Sie ist daraus sehr stark hervorgekommen und weiß, was sie im Leben will und wie sie es bekommen kann. Ich fand ihre Entschlossenheit bewundernswert, auch wenn ich sie in einigen Punkten nicht so ganz verstanden habe. 

Jason ist einfach wundervoll: Aufmerksam, liebevoll und lustig. Ich habe ihn schnell in mein Herz geschlossen. 

Sehr gut gefallen hat mir, dass die Nebencharaktere nicht blass bleiben, sondern sogar teilweise eine  eigene Geschichte bekommen. So wuchsen einem diese Charaktere auch ans Herz. 

Das Ende ist abgeschlossen und hat mir auch gefallen, auch wenn es natürlich nichts Überraschendes ist, aber das habe ich auch gar nicht erwartet.

Mit diesem Buch bekommt man eine unterhaltsame Geschichte, die die verschiedensten Themen behandelt und eine gute Charakterzeichnung hat.

Vielen Dank an Michael Drecker für das Rezensionsexemplar!

Mittwoch, 7. Februar 2018

Das verlorene Buch von Montamar - Mari Ronberg




Buchcharaktere erwachen auf Montamar zum Leben.

Verlag: Coppenrath
Seitenanzahl: 592
Ausgabe (Preis): Gebraucht
Einzelband
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Nick hatte geahnt, dass die Reise nach Montamar unglaubliche Überraschungen bereithalten würde. Abenteuerliche Geschichten kursierten über die kleine Felseninsel mitten im Meer, auf der die verrücktesten Romanfiguren zusammen mit ihren Schöpfern lebten. Doch niemals hätte er damit gerechnet, in den Mittelpunkt einer finsteren Intrige zu geraten. Plötzlich weiß Nick nicht mehr, wer gut ist und wer böse, wer real ist oder nur eine Figur. Auf der Suche nach der Wahrheit, stößt er schon bald auf ein streng gehütetes Geheimnis ...

Die Geschichte begann interessant, allerdings auch sehr verhalten, sodass ich mir nicht sicher war, ob das Buch wirklich etwas für mich sein würde. 

Nachdem aber Nick mit seiner Schwester Tullia und seinem Vater auf Montamar angekommen ist und Nick in einen ersten Konflikt gerät und mehr über Montamar erfährt, begann das Interesse immer mehr zu wachsen. Bald passieren mysteriöse Dinge und es wird immer spannender, bis ich bald an den Seiten klebte und wissen wollte, wie alles miteinander zusammenhängt und wie es schließlich ausgeht. 

Die Charaktere waren sehr vielschichtig und haben mir gut gefallen. 

Nick ist mit seinen dreizehn Jahren schon sehr erwachsen. Anfangs hatte ich die Befürchtung, dass er mir zu kindisch wäre, aber dieser erste Eindruck hat sich schnell verflüchtigt und Nick wurde mir richtig sympathisch. Er steht für seine Freunde und seine Familie ein. Er ist bescheiden und entwickelt sich in diesem Buch weiter. 

Was ich am Anfang von Tullia, seine Schwester, halten sollte, wusste ich auch nicht, aber auch sie ist mir im Laufe des Buches immer sympathischer geworden. Sie ist ein sehr kluger Kopf und gar nicht überheblich, wie sie zunächst wirkt. 

Der Vater von den beiden spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Er ist Autor und macht im Buch eine Entwicklung mit wichtigem Ausgang durch, die mir aber etwas zu schnell und einfach ging. Trotzdem mochte ich die Botschaft dahinter sehr. Bei ihm fand ich es nur nervig, dass er WM genannt wurde, weil er Wilhelm Münsterbach heißt. 

Ein weiterer wichtiger Charakter ist Levin, den Nick gleich an seinem ersten Tag auf Montamar in einer brenzligen Situation kennenlernt, sodass sie sich anfreunden. Er ist ein lustiger Geselle und ich mochte ihn sehr. 

Aber auch die Nebencharaktere haben ihren Charme, so zum Beispiel die Strohhutdame, die immer mal wieder auftaucht und die mit interessanten, verrückten Wortschöpfungen um sich wirft und so das Besondere in die Geschichte bringt. 

Man merkt am Schreibstil deutlich, dass es ein Buch für jüngere Leser ist, aber dennoch mag ich die Art des Schreibens sehr gerne und fand es sehr mitreißend geschrieben. 

Ich kann das Buch nur weiterempfehlen. Es ist leicht zu lesen, hat liebenswerte Charaktere und eine mitreißende Geschichte. 

Sonntag, 4. Februar 2018

Ein ereignisreicher Monat | Monatsrückblick Januar 2018

Hallo! 

Was mir der erste Monat des Jahres wohl gebracht hat? Einige gute Bücher, geniale Serien, tolle Filme und einiges anderes, aber seht selbst.



Im ersten Monat des Jahres habe ich sechs Bücher gelesen. Keines war ein absolutes Top, aber es waren doch einige gute dabei. Dafür hatte ich leider aber auch zwei Bücher dabei, die nicht meinen Geschmack getroffen haben.

1) Wolkenschloss - Kerstin Gier
2) Kai & Annabell Von dir verzaubert - Veronika Mauel
3) Das verlorene Buch von Montamar - Mari Ronberg
4) Belle et la magie Hexenherz - Valentina Fast
5) Bücherstadt Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Akram El-Bahay
6) Unter halbblauem Himmel - Michelle Schrenk



Wolkenschloss, Kerstin Gier: Das Buch passt perfekt in die Weihnachts- und Silvesterzeit, weil es zu der Zeit spielt, aber man kann es auch jetzt noch lesen und sich einfach in die Zeit reinlesen und reinfühlen, denn Wolkenschloss ist ein wundervolles Wohlfühlbuch. Die Dreiecksgeschichte hat mich zwar genervt und es hat auch sehr lange gedauert, bis das Buch an Fahrt aufgenommen hat, aber ich habe das Buch sehr gerne gelesen.

Das verlorene Buch von Montamar, Mari Ronberg: Dieses Buch ist für jüngere Leser und es hat mich absolut fesseln können. Die Idee, Charaktere auf der Insel Montamar ins Leben zu schreiben, ist wundervoll und die Charaktere waren einfach liebenswert.

Bücherstadt Die Bibliothek der flüsternden Schatten, Akram El-Bahay: Mystische Geschöpfe aus 1001 Nacht, eine riesige Bibliothek und ein Dieb: Eine klasse Mischung. Mir wurden es nur irgendwann doch zu viele Geschöpfe und am Ende hat mich auch etwas gestört. Was genau das ist, könnt ihr in meiner Rezension nachlesen - ohne Spoiler natürlich.


Unter halbblauem Himmel, Michelle Schrenk: Mit einer guten Botschaft und einer schönen Liebesgeschichte kommt dieses Buch daher. Leider hat mich die Protagonistin Lena als wandelndes Poesiealbum etwas genervt, vor allem, weil sie ihre Weisheiten selber nicht lebt und einhält. Das Ende konnte mich emotional aber mitnehmen.


Kai & Annabell Von dir verzaubert, Veronika Mauel: Prinzesschen trifft auf Rocker. Das Buch ist sehr klischeebehaftet und es fehlte die Tiefe. Vieles hat mich bei diesem Buch gestört. Schaut doch gerne bei meiner Rezension dazu vorbei, um mehr zu erfahren.

Belle et la magie Hexenherz, Valentina Fast: Hierzu gibt es keine Rezension, weil ich über dieses Buch nichts verraten kann, ohne zu spoilern. Die Geschichte hat mich gelangweilt - gerade gen Ende geht es einfach nicht voran - und die Charaktere fand ich furchtbar. Einige Handlungsweisen konnte ich einfach nicht nachvollziehen. Dabei fand ich die Idee einer Die Schöne und das Biest-ähnlichen Geschichte, nur mit Hexen, grandios, aber dass der Leser von Anfang an gewisse Beweggründe durchschauen kann und alles andere mich auch nicht packen konnte, war es für mich leider ein Flop.


Ich habe es tatsächlich geschafft, meinen SuB weiter zu reduzieren, was vor allem daran lag, dass nicht so viele  neue Bücher eingezogen sind. Beinahe wäre es sogar ein Nullsummenspiel gewesen, aber das konnte ich meinem SuB dann doch nicht antun.😃

Somit sieht meine SuB-Statistik folgendermaßen aus:

Stand Anfang Januar 2018: 65
Neuzugänge: 2
Gelesen: 6
Abgebrochen / Aussortiert: 0
Stand Ende Januar 2018: 61


Im Januar habe ich auch wieder einige SuB-Senioren gelesen: Um genau zu sein, zwei an der Zahl. Somit habe ich nur noch 4 ungelesene Bücher aus 2014.

Für diejenigen, die es interessiert, welche Bücher noch aus 2014 auf meinem SuB warten, zeige ich sie jetzt noch mal:



Im nächsten Monat lautet das Motto der Motto-Challenge von Aleshanee: Reihen, daher passen alle vier Bücher.

Das Thema der Autoren-Challenge von Lisa ist: Der Autor soll mehr als 5 Bücher geschrieben haben. Aus diesem Grund kann ich auf jeden Fall drei der vier Bücher auch lesen.

Mal sehen, welche es am Ende werden. Eines soll mindestens gelesen werden. Welches würdet ihr wählen?



In diesem Monat möchte ich euch drei Serien zeigen. Eine davon sollte sehr bekannt sein, bei den anderen bin ich mir da unsicher, wobei die eine doch bekannter sein sollte. Das war jetzt aber genug um den heißen Brei herumgeredet, also lasst uns einen Blick auf die Serien werfen:

Pretty Little Liars sollte doch vielen bekannt sein. Ich liebe diese Serie um die vier Freundinnen, die mysteriöse Nachrichten von A erhalten mit Drohungen, all ihre Geheimnisse aufzudecken.

Nun ist auf Netflix die siebte Staffel gestartet, die ich angefangen habe zu schauen. Ich finde diese Folgen, die ein paar Jahre später spielen, nicht so gut wie die anderen. Es fehlen die bekannten Paare, aber trotzdem gefallen mir auch diese Folgen gut und ich bin mit Spannung dabei.

Wow! Eine so geniale Serie. Ich habe sie auf Netflix entdeckt und angefangen zu schauen.

Es geht um vier Jungs, die bei einem Schulausflug in ein Gewitter geraten. Als sie danach nach Hause zurückkehren, erkennen weder ihre Familien noch ihre Freunde sie wieder.

Die vier Jungen sind mir schnell ans Herz gewachsen und die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen, sodass ich die beiden Staffeln mit je 13 Folgen innerhalb von vier Tagen gesehen habe. Es war einfach so genial. Zugegeben, anfangs fand ich die Computereffekte nicht so gut gemacht, aber im Laufe der Serie wurde das immer besser und ich war einfach nur noch gefesselt.

Leider gibt es auf Netflix nur zwei Staffeln, obwohl die dritte sowieso nicht mehr von diesen vier Jungen erzählt, sondern andere Charaktere in den Mittelpunkt stellt, was ich sehr schade finde. Aber es gibt einen Film, der die Geschichte zu Ende erzählt. Leider gibt es diesen bisher, soweit ich das herausfinden konnte, nicht auf Deutsch. Ich halte aber auf jeden Fall die Augen offen und werde ihn zur Not auch auf Englisch schauen, denn diese Geschichte ist genial. Ich liebe sie!


Suits schaue ich zusammen mit meiner Schwester. Wir sind noch in der ersten Staffel, aber schon begeistert. Es ist eine Anwalts-Serie. Im Mittelpunkt stehen Harvey, ein Top-Anwalt, und Mike, der nie einen Jura-Abschluss in Harvard gemacht hat, aber dennoch von Harvey eingestellt wird. Die Fälle sind interessant und es gibt so viele witzige Szenen, der Wahnsinn!



Das Tiger-Team kenne ich von den Büchern von Thomas Brezina. Biggi, Luk und Patrick stoßen in diesem Film auf einen Schlüssel und erfahren, dass er zum Mondscheinpalast im Berg der 1000 Drachen in China gehört. Sie reisen nach China und geraten dort ins Visier von Q und ihrem Sohn.

(Diese Konstellation aus einer Chinesin und ihrem vertrottelten Sohn erinnert mich gerade an Ein verrückter Tag in New York mit den Olsen-Twins, wenn ich mal so drüber nachdenke.)

Ich fand den Film ganz nett für zwischendurch. Es ist natürlich ein Film für Kinder und daher kann man wohl auch nicht so viel erwarten, aber es war ganz lustig, auch wenn ich ihn - anders tatsächlich als andere Kinderfilme - nicht noch mal sehen müsste.

Ich war mit meiner Schwester auch im Januar im Kino und habe mir Wunder angeschaut, eine Verfilmung des gleichnamigen Buches von R.J. Palacio. Es geht um Auggie, einen Jungen mit Gesichtsdeformation und wie sein Umfeld auf ihn reagiert. Ich mochte sowohl das Buch als auch den Film. Wer mehr zu meiner Meinung lesen möchte, kann auch gerne noch meine Filmreview lesen.

Ein Moment fürs Leben ist ebenfalls eine Buchverfilmung, dieses Mal geschrieben von Cecelia Ahern. Der Film lief auf ZDF.

Es geht um Lucy, die eines Tages einen Brief von ihrem Leben bekommt, das sich mit ihr treffen möchte. Das Buch gehört nicht zu meinen Lieblingsbüchern von Cecelia Ahern, hat mir aber ganz gut gefallen. Und so ging es mir auch mit dem Film.

Ich finde die Idee, dass Lucys Leben von einem Mann verkörpert wird, immer noch etwas merkwürdig, aber sie reagiert auch genau so wie man es sich vorstellt. Und es ist einfach ein Wohlfühlfilm, den man gut an einem Nachmittag oder Abend schauen kann.


Breaking Benjamin

Ich habe mir ein Album von Breaking Benjamin zugelegt und zwar Phobia, was ich im Januar sehr gerne gehört habe. Ich verlinke mal Diary of Jane, das Lied, durch das ich auf die Band aufmerksam geworden bin. Es läuft übrigens im Film Step Up 2, daher kenne ich es schon länger und fand es schon da grandios.




Goodreads
Ich habe mich bei Goodreads angemeldet. Eigentlich schon Ende Dezember, aber erst im Januar habe ich Goodreads richtig genutzt und meine gelesenen Bücher dort vermerkt. Ich mag die App, weil man alles rund um Bücher sehr gut strukturieren kann. Ich habe mir da auch ein Jahresziel von 70 Büchern gesetzt, was ich aber locker angehe. Ob ich es schaffe oder nicht, ist mir da nicht so wichtig.


Light Box
Ich habe mir wundervolle Deko zugelegt, nicht direkt fürs Bücherregal im Moment, weil sie auf der Fensterbank steht, aber auch im Bücherregal würde sie sich sehr gut machen. Eventuell dekoriere ich auch noch mal um. Auf jeden Fall habe ich - wie man auf dem Foto sieht - auch schon einen Spruch ausgesucht. Und ich finde es wunderschön, wenn es mein Wohnzimmer erhellt.

Leseliste
Zum Schluss möchte ich euch noch etwas fragen: Was haltet ihr von Leselisten? Also ein Post, in dem man seine Bücher vorstellt, die man im nächsten Monat so lesen möchte? Ich habe das vor Jahren mal gemacht, es dann aber aufgegeben.

Eventuell möchte ich aber jetzt wieder damit anfangen, weiß aber nicht, ob das wirklich so interessant ist, wenn man Bücher zeigt, die man erst noch lesen möchte, also ähnlich wie in den Neuzugängen. Ich denke da auf jeden Fall weiter drüber nach und ihr könnt mir gerne sagen, was ihr von Leselisten-Posts haltet.


Damit ist dieser Post auch lang genug. Ich danke allen, die bis hierher gelesen haben, und wünsche euch einen wundervollen Februar. :)