Freitag, 5. Dezember 2014

Die Blumen des Schmerzes - Brenna Yovanoff

Düster. Großartig. Einzigartig.
Verlag: Script5
Seitenzahl: 383
Preis: 18,95 €
Ausgabe: Hardcover
Originaltitel: The Space Between
Einzelband

Du kennst keinen Himmel, kennst keine Sterne.
Du hast die Sonne nie gesehen.
Du weißt nicht, was sie meinen, wenn sie sagen, es ist Liebe.
Aber du gibst alles dafür, es zu erfahren.

Daphne, Luzifers Tochter, verlässt die Hölle, um auf der Erde nach ihrem verschollenen Bruder zu suchen. Ihr zur Seite steht Truman Flynn, ein junger Mann, der die Narben seines Herzens auch am Körper trägt. Gemeinsam reisen sie durch ein düsteres, grausames Land, auf der Suche und auf der Flucht: Denn Azrael, der Engel des Todes, schickt seine Schergen, um Daphne zu vernichten. Bald sehen sich Daphne und Truman gefangen in einem Kampf zwischen gefallenen Engeln und göttlichen Rächern, zwischen Himmel und Hölle, zwischen Gut und Böse, und wer auf welcher Seite steht, wird von Tag zu Tag unsicherer.

Dieses Cover ist der Hammer! Das ist mir bei diesem Buch auch als erstes ins Auge gefallen. Es ist aber gleichzeitig auch sehr düster. Und das passt sehr gut zum Buch.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Daphne und Truman erzählt. Daphnes Kapitel sind in der Ich-Perspektive im Präsens geschrieben. Bei Truman wird aus der personalen Perspektive im Präteritum berichtet. Ich mochte diese Abwechslung und finde sie besonders.
Es gibt drei Teile, einen Prolog und 37 kurze Kapitel. Der erste Buchstabe in jedem Kapitel hat eine wunderschöne Verzierung.

Bei diesem Buch hatte ich die Befürchtung, dass es mir nicht gefallen könnte, weil ich einige Bewertungen gelesen habe, die in diese Richtung gingen. Allerdings hat sich das nicht bewahrheitet, sondern im Gegenteil: Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Die Geschichte beginnt etwas verwirrend, weil man sich noch nicht mit den hier beschriebenen Dämonen auskennt und nicht weiß, wie sie sich verhalten. Aber das klärt sich mit der Zeit und dann ergeben auch die ersten Zeilen einen Sinn.

Daphne mochte ich sehr. Sie ist eine starke Persönlichkeit und ist manchmal zu ehrlich. Sie ist ganz anders als man sich die Tochter des Teufels vielleicht vorstellen mag.

Auch Truman mochte ich sehr gerne. Er hat eine schlimme Vergangenheit und man kann seinen Schmerz wirklich fühlen.

Die Atmosphäre ist sehr düster und dunkel und es gibt gen Ende auch einige grausame, blutige Szenen. Solche Szenen mag ich zwar nicht so gerne, aber zu diesem Buch passen sie und ich konnte gut mit ihnen umgehen.

Das Buch ist etwas ganz Besonderes und Eigenes und sicher nicht für jeden etwas, aber mich konnte es begeistern. Es gibt schöne und traurige Szenen in diesem Buch, besondere Momente, einzigartige Ideen.

Ein Buch, dem man eine Chance geben sollte. Ich habe es nicht bereut! Im Gegenteil: Mich konnte das Buch überzeugen! Und ich bin begeistert von dieser tollen Geschichte!

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