Samstag, 4. Februar 2017

Monatsrückblick Januar 2017

Hallihallo!
Heute möchte ich euch meinen Monatsrückblick für den Januar präsentieren. Wow, wie schnell ist dieser Monat vergangen. Das sieht man auch an meinen gelesenen Büchern: Insgesamt sind es fünf Bücher und ein Impress Magazin geworden.


1) Die Reise der Amy Snow – Tracy Rees
2) Kalte Nächte, warme Herzen – Sarina Bowen
3) Luca & Allegra Liebe keinen Montague – Stefanie Hasse
4) Black Blade Das dunkle Herz der Magie – Jennifer Estep
5) Impress Magazin Winter 2016/2017
6) Friesenherzen und Winterzauber – Tanja Janz


Außerhalb der Wertung:
Die Impress Magazine bieten immer tolle Leseproben und Extras, die ich sehr gerne mag. Dieses Magazin habe ich etwas spät entdeckt, aber dennoch waren die Leseproben interessant. 


Die Reise der Amy Snow, Tracy Rees: Mein (ich denke) erstes historisches Buch, zumindest aber das erste historische seit langer Zeit, hat mir sehr gut gefallen. Es gab zwar auch ein paar Kritikpunkte, die ich daran hatte, aber es war insgesamt eine schöne Geschichte.

Kalte Nächte, warme Herzen, Sarina Bowen: Mit prickelnder Erotik und einigen tragischen Wendungen kommt dieses Buch daher, das mich überzeugen konnte.


Luca & Allegra Liebe keinen Montague, Stefanie Hasse: Die erste Hälfte hat mir gut gefallen, die zweite dagegen so gar nicht. Das Romeo und Julia-Thema fand ich gut umgesetzt.

Black Blade Das dunkle Herz der Magie, Jennifer Estep: Der zweite Band der Trilogie hat mir nicht ganz so gut gefallen wie der erste. Trotzdem habe ich es gerne gelesen.

Friesenherzen und Winterzauber, Tanja Janz: Sehr schade ist es, dass der Klappentext viel vorwegnimmt und die Briefe, die dort angekündigt werden, kaum eine Rolle spielen. Es ist aber eine schöne, winterliche Geschichte für ruhige Abende.


So viel Variation in den Bewertungen gab es dieses Mal gar nicht. Ich hatte kein absolutes Top- oder Flop-Buch. Trotzdem werde ich zwei nennen:

Am ehesten ist das Top:

Die Reise der Amy Snow, Tracy Rees
Als Baby wurde Amy Snow ausgesetzt. Mittellos und von allen gehasst wird sie auf dem noblen Hatville Court aufgezogen. Die schöne Tochter des Hauses, Aurelia Vennaway, ist Amys einzige Freundin und der wichtigste Mensch in ihrem Leben. Als Aurelia jung stirbt, bricht Amys Welt zusammen. Aber Aurelia macht ihr ein letztes Geschenk: ein Bündel Briefe, das Amy auf Schatzsuche schickt. Einen Code, den nur Amy entschlüsseln kann. Am Ende erwartet Amy ein Geheimnis, das ihr Leben verändern wird. Amy Snow begibt sich auf eine Reise quer durch England. Quelle
Ich lese eigentlich keine historischen Romane, aber ich möchte das ändern, und mit Amy Snow habe ich den Anfang gemacht. Es hat mir auch sehr gut gefallen und ich bin positiver Dinge, was historische Romane angeht.


Auch ein richtiges Flop-Buch gab es nicht, aber am ehesten ist es:

Luca & Allegra Liebe keinen Montague, Stefanie Hasse
Maskenbälle, unsternbedrohte Familiengeschichten und verfluchte Liebespaare kennt Allegra höchstens aus ganz alten Büchern, aber mit der Realität haben sie für sie nichts zu tun. Das ändert sich grundlegend, als sie bei einem Kurzurlaub am Gardasee erfährt, dass ihr Hotel von Nachfahren der Capulets geführt wird. Anscheinend ist ihre Fehde mit den Montagues auch nach Jahrhunderten noch intakt. Als sie aus purer Neugier die andere Seite des Sees erkundet, beginnen sich die Ereignisse unwillkürlich zu verdichten. Denn Allegra trifft auf Luca Montague und damit auf ihr magisches SchicksalQuelle
Das Buch tendiert eher gegen 2,5 Pfoten. Die erste Hälfte fand ich gut, die zweite nicht so, was sehr schade ist. Trotzdem hat mir das Thema sehr gefallen, weshalb ich dem Buch dann 3 Pfoten gegeben habe.


5 Bücher und Impress Magazin
1547 Seiten insgesamt
49,9 Seiten pro Tag (weniger als im Dezember)
3,3 Pfoten im Durchschnitt vergeben
SuB: Plus 3, Minus 5, also insgesamt: 64 Bücher (Gesunken um 2) Das fängt doch schon mal ganz gut an.


Kennt ihr eines meiner gelesenen Bücher?


Der SuB ist im Januar schon mal gesunken, was mich freut. Mehr lesen wäre immer schön, aber ich bin trotzdem zufrieden, dass nicht übermäßig viele Bücher eingezogen sind.

Trotzdem ist es etwas frustrierend, denn 64 ist der Anfangsstand von 2016 und ein Jahr später freue ich mich, dass ich ihn wieder erreicht habe. Ich hoffe aber, dass der Anfangsstand von 2018 weniger Bücher sein werden.

Im Dezember habe ich auch noch den dritten Band von Black Blade begonnen, allerdings nicht beendet. Inzwischen habe ich das zwar, aber ich werde das Buch in den Februar ziehen.


Damit wünsche ich euch einen lesereichen und sonnigen Februar. <3

Freitag, 3. Februar 2017

Kalte Nächte, warme Herzen - Sarina Bowen

Entdeckt mit authentischen Charakteren eine Geschichte mit erotischen und tragischen Elementen.
 Verlag: /
Seitenzahl: 214
Ausgabe (Preis): E-Book (Einstiegspreis: 0,99 €) Kaufen?
Originaltitel: Coming in from the Cold
Reihe: Band 1


Ski Champion Dane „Danger“ Hollister geht keine Beziehungen ein, seine Gründe dafür hält er allerdings geheim. Der Fluch, den er von seiner Mutter geerbt hat, wird ihn irgendwann alles kosten: Seinen Platz im olympischen Ski Team, seine Sponsoren und seine Fähigkeit, in Höchstgeschwindigkeit einen Berg runter zu rasen.


Country Girl wider Willen, Willow Reade, trifft Dane durch puren Zufall. Ihr ins Schleudern geratener Pick-up Truck drängt ihn während eines Schneesturms von der Straße. Während sie gemeinsam über Nacht in seinem Jeep gestrandet sind, kommen sich die beiden einsamsten Menschen in Vermont näher, als sie gedacht hätten.


Und doch kann keiner von beiden absehen, wie sehr ihr kleines Zusammentreffen nicht nur Danes erschreckendes Geheimnis gefährdet, sondern auch Willows vorläufigen Frieden, den sie mit sich und ihren Entscheidungen geschlossen hat. Nur gegenseitiges Vertrauen und Verstehen kann ihren Schmerz beenden und ihnen eine hart erkämpfte Chance auf Liebe bringen.

Zunächst einmal möchte ich sagen, dass mir die Aufmachung gut gefällt. Das Cover ist zwar nicht so ganz meins, aber mit dem Paar passt es gut zur Geschichte und auch die gezeichneten kleinen Skifahrer zu Beginn eines jeden Kapitels passen sehr gut zur Story und sind ein kleines, liebevoll verspieltes Detail, das mir gefallen hat.

Das Buch startet direkt mit einem Schneesturm, in dem Willow und Dane mit ihren Autos geraten und stecken bleiben. In Danes Auto lernen sie sich kennen und kommen sich schnell näher.
Mir haben die Annäherungen der beiden sehr gut gefallen. Ihre Neckereien und Gespräche haben mich zum Schmunzeln und mir die Charaktere näher gebracht.

In diesem Buch gibt es auch die ein oder andere genau beschriebene erotische Szene. Diese tauchen immer mal wieder auf, aber sie nehmen nicht Überhand, was ich gut finde, weil so noch genügend Platz für die Story bleibt.

Schade fand ich nur, dass auf Willows Seite sehr schnell das Wort „verknallt“ fiel. Die Charaktere sind schon etwas älter, nämlich Ende 20, weshalb ich das fehl am Platze fand.

Die Charaktere wirken ansonsten aber sehr lebensnah und authentisch, haben mit Problemen zu kämpfen und schon einiges in ihrem Leben erlebt. Willow ist eine starke Persönlichkeit. Sie versucht, das Beste aus der Situation zu machen und wirkt trotz dessen, dass nicht alles glatt läuft in ihrem Leben, unabhängig und stark. Dane ist sehr in sich gekehrt und wirkt daher auch oft hart und unnachgiebig. Allerdings hat er seine Gründe, die ich auch gut nachvollziehen konnte.

Einige Wenden in dem Buch waren für mich leider vorhersehbar, allerdings habe ich mit Spannung die Reaktionen der Charaktere verfolgt.

Der Schreibstil hat mit ebenfalls gut gefallen. Die Geschichte lässt sich leicht lesen.

In diesem Buch erwarten einen neben dunklen Geheimnissen und Tragödien auch prickelnde Erotik und sympathische, lebensnahe Charaktere. Eine interessante Mischung, die mich überzeugen konnte.


Vielen Dank an den Übersetzer, Michael Drecker, für das Rezensionsexemplar!

Dienstag, 31. Januar 2017

Gemeinsam Lesen #122

"Gemeinsam Lesen" findet jeden Dienstag bei Schlunzen-Bücher statt. Heute gibt es die Fragen hier.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese nun den dritten Band von Black Blade Die helle Flamme der Magie von Jennifer Estep und bin auf Seite 58.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Am nächsten Morgen stand ich ganz normal auf, zog mich an und ging in den Speisesaal, als hätte ich nicht fast die gesamte letzte Nacht damit verbracht, durch die Schatten zu schleichen und Dinge zu entwenden, die mir nicht gehörten.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Der zweite Band war meiner Meinung nach etwas schwächer als der erste Band. Der dritte Band startet schon vielversprechend. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie die Geschichte weiter- und ausgehen wird.

4. Auf welches Buch hast du dich schon mal total gefreut und wurdest enttäuscht?

Eigentlich gilt das für all jene Bücher, die ich letztendlich nicht für gut befunden habe, weil ich mich auf alle gefreut habe.

Am ehesten fällt mir da aber Die Dreizehnte Fee von Julia Adrian ein.
Ich fand die Idee, das Buch aus der Sicht einer Bösen zu schreiben, sehr gut und habe mich darauf gefreut, das Buch zu lesen, gerade auch, weil ich Märchenadaptionen sehr mag. Dann aber wurde ich auf den ersten Seiten gleich ernüchtert, denn es war extrem verwirrend, daher habe ich den Anfang auch gleich noch mal gelesen. Aber aus meiner Sicht wurde es nicht besser.

Ich mochte die Dreizehnte Fee nicht, die absolut nicht böse ist. Ich fand die Motive der Charaktere nicht nachvollziehbar, auch die des männlichen Protagonisten, des Hexenjägers nicht. Ich verstehe nicht, warum sie miteinander reisen, wie sie sich hassen können, wenn sie sich doch viel zu schnell verlieben, was der Sinn hinter dem Ganzen ist.

Ich habe keine Struktur darin gesehen und blieb verwirrt und sehr enttäuscht zurück. Ich habe die Reihe auch nach diesem Buch abgebrochen.

Montag, 30. Januar 2017

Neuzugänge Januar 2017

Hallo! Heute möchte ich euch meine ersten Neuzugänge vom neuen Jahr zeigen.

Im Januar sind drei Bücher bei mir eingezogen und das neueste Impress Magazin.


Von Rainer Wekwerth habe ich bereits die Labyrinth-Trilogie gelesen und für sehr gut befunden, deshalb musste auch Camp 21 bei mir einziehen. Ich bin schon sehr gespannt auf diese Geschichte.

Worum geht's?
Mike und Kayla sind in Camp 21 gelandet. Sie kennen sich kaumund mögen sich noch weniger. Durch elektronische Armbänder aneinander gefesselt, ist es ihnen unmöglich, sich aus dem Weg zu gehen. Entfernen sie sich zu weit voneinander, empfangen sie über die Fessel quälende Schmerzimpulse. Während Kayla versucht mit der Situation zurechtzukommen, ahnt Mike, dass im Camp etwas nicht stimmt. Nach einem tödlichen Vorfall gelingt den beiden die Flucht. Doch dies ist erst der Anfang einer atemberaubenden Jagd, denn die Fesseln, die geheimen Experimente und die Liebe zueinander bilden für Mike und Kayla ein gefährliches Netz, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Quelle


Das Buch ist als Rezensionsexemplar bei mir eingezogen. Eine Rezension dazu kommt Anfang Februar.

Worum geht's?
Er kann sie nicht haben. Und er kann niemandem sagen wieso.
Ski Champion Dane „Danger“ Hollister geht keine Beziehungen ein, seine Gründe dafür hält er allerdings geheim. Der Fluch, den er von seiner Mutter geerbt hat, wird ihn irgendwann alles kosten: Seinen Platz im olympischen Ski Team, seine Sponsoren und seine Fähigkeit, in Höchstgeschwindigkeit einen Berg runter zu rasen.
Country Girl wider Willen, Willow Reade, trifft Dane durch puren Zufall. Ihr ins Schleudern geratener Pick-up Truck drängt ihn während eines Schneesturms von der Straße. Während sie gemeinsam über Nacht in seinem Jeep gestrandet sind, kommen sich die beiden einsamsten Menschen in Vermont näher, als sie gedacht hätten.
Und doch kann keiner von beiden absehen, wie sehr ihr kleines Zusammentreffen nicht nur Danes erschreckendes Geheimnis gefährdet, sondern auch Willows vorläufigen Frieden, den sie mit sich und ihren Entscheidungen geschlossen hat. Nur gegenseitiges Vertrauen und Verstehen kann ihren Schmerz beenden und ihnen eine hart erkämpfte Chance auf Liebe bringen.


Die Leseproben aus dem Impress Magazine lese ich immer sehr gerne und auch die Extras gefallen mir immer sehr. :)
Wer mehr Infos dazu haben möchte, kann gerne *hier* klicken.


Das neue Buch von Kai Meyer musste natürlich auch bei mir einziehen. Dabei habe ich noch nicht mal Die Seiten der Welt Blutbuch gelesen. Allerdings habe ich bald das Hörbuch zum zweiten Teil durch, sodass ich das dann lese. Und dann lese ich endlich Die Krone der Sterne. Zumindest wartet es aber schon mal in meinem Regal. :)

Worum geht's?
Ein dramatisches Weltraumabenteuer im Breitwandformat voller Action und Magie von Bestsellerautor Kai Meyer
Das galaktische Reich von Tiamande wird von der allmächtigen Gottkaiserin und ihrem Hexenorden beherrscht. Regelmäßig werden ihr Mädchen von fernen Planeten als Bräute zugeführt. Niemand weiß, was mit ihnen geschieht.
Als die Wahl auf die junge Adelige Iniza fällt, soll sie an Bord einer Weltraumkathedrale auf die Thronwelt gebracht werden. Ihr heimlicher Geliebter Glanis, der desillusionierte Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara Bitterstern tun alles, um den Plan der Hexen zu vereiteln. Im Laserfeuer gewaltiger Raumschiffe kämpfen sie um ihre Zukunft – und gegen eine kosmische Bedrohung, die selbst die Sternenmagie der Gottkaiserin in den Schatten stellt. Quelle


Kennt ihr eines der Bücher? Liegt es auf eurem SuB, habt ihr es bereits gelesen oder ist es auf eurer Wunschliste? Lasst mir gerne eure Meinungen da. :)

Freitag, 27. Januar 2017

Luca & Allegra Liebe keinen Montague - Stefanie Hasse

Taucht ein in eine Romeo und Julia-Geschichte im schönen Italien.
Verlag: Impress
Seitenzahl: 213
Ausgabe: Taschenbuch (12,99 €); E-Book (3,99 €)
Reihe: 1 von 2

Maskenbälle, unsternbedrohte Familiengeschichten und verfluchte Liebespaare kennt Allegra höchstens aus ganz alten Büchern, aber mit der Realität haben sie für sie nichts zu tun. Das ändert sich grundlegend, als sie bei einem Kurzurlaub am Gardasee erfährt, dass ihr Hotel von Nachfahren der Capulets geführt wird. Anscheinend ist ihre Fehde mit den Montagues auch nach Jahrhunderten noch intakt. Als sie aus purer Neugier die andere Seite des Sees erkundet, beginnen sich die Ereignisse unwillkürlich zu verdichten. Denn Allegra trifft auf Luca Montague und damit auf ihr magisches Schicksal… 

Ich mag  die tragische Liebesgeschichte um Romeo und Julia und so habe ich diese Adaption der bekannten Geschichte mit Luca und Allegra mit Vorfreude begonnen.

Die Handlung ist bis ungefähr zur Hälfte des Buches sehr interessant und ähnelt dem Romeo und Julia-Thema sehr, mit besonderen Einflüssen der griechischen Mythologie. Die Mischung fand ich klasse und ich habe sie sehr gerne gelesen.

Ab der zweiten Hälfte jedoch verliert sich das Buch in einer seltsamen Prüfung, die Allegra für die Liebe ablegen muss. Für mich verlor es rapide an Spannung und ich musste mich zwingen, weiterzulesen.

Das Ende war dann wieder sehr spannnend und macht mit einem Cliffhanger auch Lust auf den zweiten Band.

Allegra war mir einerseits sympathisch, andererseits kann ich nicht verstehen, wie sie ihre beste Freundin einfach so vergessen konnte. Während diese nämlich am Bahnhof auf ihren Zug wartet, der Verspätung hat, geht Allegra erst einmal auf einen Maskenball. Natürlich muss man nicht mit dem Schlimmsten rechnen, aber trotzdem hatte ich das Gefühl, dass ihr ihre Freundin nur dann einfällt, wenn es gerade in die Geschichte passt. 

Auch verliebt sie sich meiner Meinung nach viel zu schnell. Darüber kann ich aber in Anbetracht des Romeo und Julia-Themas hinwegsehen, denn wer die Geschichte kennt, weiß, dass die beiden sich auch gefühlt innerhalb eines Wimpernschlags verlieben.

Luca mochte ich ganz gerne. Er bleibt aber ziemlich unnahbar und geheimnisvoll. Ich hoffe, dass sich das im zweiten Band ändern wird.

Der Schreibstil ist gut zu lesen und das Setting Italien gefiel mir sehr gut. Der Aufbau des Buches hat mir auch sehr gefallen, denn es ist in Akte und Szenen eingeteilt, wie ein richtiges Theaterstück.

Die Mischung in diesem Buch war hervorragend. Leider konnte ich nur die erste Hälfte des Buches genießen, während sich die zweite etwas verloren hat. Das Ende macht aber wieder Lust auf mehr. Für Freunde der Romantik und des Romeo und Julia-Themas kann ich das Buch aber empfehlen.

Dienstag, 24. Januar 2017

Gemeinsam Lesen #121

"Gemeinsam Lesen" findet jeden Dienstag bei Schlunzen-Bücher statt. Heute gibt es die Fragen hier.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese zurzeit Black Blade Das dunkle Herz der Magie von Jennifer Estep und bin auf Seite 112.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Die Menschenansammlung im Stadion war gerade im Begriff, sich aufzulösen, als Mo und ich uns den anderen wieder anschlossen.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Nachdem mir die Mythos Academy-Reihe von Jennifer Estep gut gefallen hat, wollte ich auch ihre weiteren Reihen lesen. Black Blade ist lediglich eine Trilogie, weshalb ich zunächst zu diesen Büchern gegriffen habe.

Den ersten Band fand ich im Großen und Ganzen gut. Der zweite Band steht zurzeit noch etwas zurück. Es fehlt mir noch das gewisse Etwas, das Besondere, auch die Spannung. Aber es gibt ein interessantes Ereignis, sodass ich es zurzeit gerne lese.

4. Schaffst du es, drei Monate ohne Buchkauf auszukommen? Wenn nein, warum?

Ich habe mir das bisher noch nie vorgenommen. Ich habe meist nur ein Problem mit E-Books. Wenn ich im Kindle Deal ein Schnäppchen sehe und das Buch schon lange lesen wollte, dann kann ich nicht anders als zuzugreifen. Bei gedruckten Büchern ist das was anderes. Die kann ich nach drei Monaten immer noch kaufen.

Aber ich glaube, dass es nicht so viel Sinn hat, sich ein Buchkaufverbot aufzuzwingen, weil man nach dem Verbot immer noch alle Bücher kaufen kann und dann artet es vielleicht aus.

Aufgrund der E-Books würde ich sagen, dass ich es nicht schaffen würde. Es sei denn, ich hätte "Glück" und es wären keine interessanten Angebote dabei.

Montag, 23. Januar 2017

Die Reise der Amy Snow - Tracy Rees

Begleitet Amy Snow auf ihrer Reise quer durch London!
Seitenzahl: 480
Ausgabe (Preis): Broschur (14,99 €); E-Book (12,99 €)
Originaltitel: Amy Snow
Einzelband

Als Baby wurde Amy Snow ausgesetzt. Mittellos und von allen gehasst wird sie auf dem noblen Hatville Court aufgezogen. Die schöne Tochter des Hauses, Aurelia Vennaway, ist Amys einzige Freundin und der wichtigste Mensch in ihrem Leben. Als Aurelia jung stirbt, bricht Amys Welt zusammen. Aber Aurelia macht ihr ein letztes Geschenk: ein Bündel Briefe, das Amy auf Schatzsuche schickt. Einen Code, den nur Amy entschlüsseln kann. Am Ende erwartet Amy ein Geheimnis, das ihr Leben verändern wird. Amy Snow begibt sich auf eine Reise quer durch England.

Das Buch beginnt einige Jahre zuvor und der Leser erlebt, wie Aurelia die kleine Amy, noch ein Baby, im Schnee findet. Jahre vergehen und die beiden werden zu Freundinnen.

Doch dann verstirbt Aurelia und Amy bleibt zurück, mit einer Schnitzeljagd in Form von Briefen, denen sie durch das ganze Land folgt, um Aurelias letzten Wunsch zu erfüllen.

Ich mag es, wenn es in Büchern um Briefe geht und eine Art Schatzsuche darum entsteht. Das Buch erzählt anfangs eingestreut die Vergangenheit der beiden Mädchen, die zwar in Teilen wichtig ist, mir aber zu viel Raum eingenommen hat. Ich fand die Suche nach den Briefen interessanter und wollte nur den nächsten Brief entdecken, ihn lesen und mit Amy zum nächsten Ort reisen.

Leider stehen die Briefe, gerade im Mittelfeld des Buches, eine Zeit lang nicht im Vordergrund, was ich schade fand, weil sie für mich das zentrale Thema waren. Trotzdem hat mir Amy Snows Entwicklung gut gefallen, auch wenn sie vorhersehbar war.

Ich konnte mit ihr als Protagonistin allerdings nicht recht Sympathie aufbauen und weiß gar nicht, woran genau es lag. Eventuell liegt es daran, dass sie sich lediglich über Aurelia identifiziert oder einfach oft Ich-bezogen handelt. Ich habe mich allerdings wenig für sie interessiert, weshalb es mir an einigen Stellen auch zu sehr in die Länge gezogen war.

Trotzdem hat mir die Geschichte gut gefallen. Es war eine schöne Geschichte über Freundschaft und mit einer Prise Liebe und die Geschichte ließ sich leicht lesen.

Auch das Setting hat mir gut gefallen. Ich mag London und die Fahrten in der Kutsche und auch die Fahrt in dem Zug, die zu der Zeit gerade aufkamen, haben mir gefallen. Zudem gibt es wundervolle Bälle, schöne Kleider und eine tolle Atmosphäre.

Insgesamt gesehen hat mir das Buch gut gefallen. Weniger Seiten hätten der Geschichte zwar gut getan, aber es war dennoch eine interessante Schatzsuche und eine schöne Geschichte über Freundschaft und Liebe.