Samstag, 10. Mai 2014

Hexenheide - Mariette Aerts

Ein nettes Buch für Zwischendurch.
Verlag: Baumhaus
Seitenzahl: 319
Preis: 12,99 €
Ausgabe: Hardcover
Originaltitel: Heksenhei
Einzelband

Karim und Lenne wissen, dass sie nicht über die Heide gehen sollen, wenn sie aus der Schule kommen. Denn auf der Hexenheide, irgendwo zwischen den Mooren, lauert ein gefährliches, ein dunkles Geheimnis. Aber Karim und Lenne sind neugierig. Gibt es die weiße Hexe wirklich und was hat es mit der alten Wassermühle auf sich? Dann wandern nachts auch noch Lichter über die Heide. Ein Spuk? Karim und Lenne erhalten mehr Antworten, als ihnen lieb ist.

Das Cover finde ich wirklich sehr schön. Klar, es ist ein Mädchen drauf, aber das Cover erinnert mich an Nina Blazons Zweilicht und das Buch mochte ich sehr. Das grüne Auge, das zwischen den Blättern hervorguckt, sieht sehr geheimnisvoll aus. Es erinnert mich zwar sehr an Elfen, statt an Hexen, aber trotzdem finde ich es schön.
Das Buch hat einen Prolog und 28 relativ kurze Kapitel. Die Schrift ist sehr groß.

An den Schreibstil musste ich mich anfangs sehr gewöhnen. Es ist in der Gegenwart geschrieben und das fand ich schwierig, auch wenn ich eigentlich keine Probleme habe, im Präsens zu lesen, aber hier fand ich es gewöhnungsbedürftig.
Ich hätte mir etwas mehr Spannung erwartet. Es ist zwar nicht komplett langweilig, aber es plätschern einige Seiten auch einfach nur so vor sich hin. Natürlich ist es eher ein Buch für Kinder, aber ich finde es trotzdem langweilig, wenn die Charaktere nur ihren Alltag leben und ab und an mal eine Frage zur Heide stellen.

Das Thema „Hexen“ finde ich sehr interessant und hier wurde es ganz gut umgesetzt.
Es ist eine Geschichte, bei der man gut entspannen und abschalten kann.

Hexenheide ist ein Buch für Zwischendurch, aber leider nichts Besonderes und Magisches, wie ich es mir erhofft habe.
 

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