Sonntag, 22. Dezember 2013

Frostkuss Mythos Academy I - Jennifer Estep

Ein toller Auftakt zu einer Reihe, die Lust auf mehr macht.

Daten:
Verlag:ivi
Seitenzahl: 373
Preis: 14,99 €
Ausgabe: Taschenbuch
Originaltitel: Touch of Frost
Erster Teil einer Reihe

Inhalt:
 "Mein Name ist Gwen Frost. Sobald ich einen Menschen berühre, sehe ich seine Erinnerungen und seine Vergangenheit vor mir - alles, was er erlebt oder gefühlt hat. Ich kenne seine geheimsten Wünsche und Sehnsüchte...
Doch diese Gabe ist ein Fluch. Wenn der Junge, den ich küsse, an eine andere denkt. Oder wenn ein Mädchen ermordet wurde, und ich die Einzige bin, die ihren Mörder kennt."

Aufbau:
Das Buch ist sehr schön gestaltet. Die blau leuchtenden Augen mit der Ponymähne und der Nase stehen in der Mitte des Buches. Außerdem zieht sich ein blaues Farbenspiel über den unteren Teil des Covers. Ansonsten ist das Buch weiß. Wenn man es aufschlägt, kann man im Inneren noch ein schönes Bild entdecken.
Die Schrift ist angenehm groß.
Es gibt 26 Kapitel. Danach folgen im Anhang "Jenseits der Geschichte Kollision der Inspiration" - ein Text der Autorin, wie sie auf die Idee zu Frostkuss kam - der Stundenplan von Gwen, ein Aufsatz von ihr und eine Leseprobe zum zweiten Teil.

Handlung:
Die Geschichte beginnt gleich spannend und man wird sofort in die Welt von Gwen hineingeworfen. In ein Leben, an das sie sich selbst noch gar nicht so richtig gewöhnt hat. Alles ist ungewohnt für sie an der neuen Schule - der Mythos Academy - und irgendwie sind die Leute verrückt.
Sie selbst hat aber auch eine Gabe und die ist sehr interessant, auch wenn sie mir in diesem Buch manchmal zu kurz kam. Ich habe mir diese Gabe schon fast als Fluch vorgestellt, aber so war es letztendlich gar nicht.
Der Mord, der passiert, bringt noch einmal Spannung hinein und das Ende macht Lust auf mehr.

Charaktere:
Gwen gefiel mir sehr gut. Sie ist nicht auf den Mund gefallen, auch wenn sie eine Außenseiterin an der neuen Schule ist. Sie hat ein außergewöhnliches Aussehen - nicht zuletzt wegen ihrer purpurnen Augen, die aber typisch in der Familie Frost sind.
Außerdem gibt es noch andere tolle Charaktere, wie die geheimnisvolle Professorin Metis oder die zickige Daphne Cruz oder der umwerfend gut aussehende Logan Quinn.
Eine tolle Mischung, die einen nicht mehr loslässt und auf die ich mich im nächsten Teil freue.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist packend und anschaulich geschrieben, ansonsten einfach angenehm und leicht zu verfolgen.

Fazit:
Frostkuss ist ein sehr guter Auftakt zu einer Reihe von Jennifer Estep, die mich voll und ganz überzeugen konnte und die ich jedem nur empfehlen kann, der auf Fantasy, ein wenig Krimi und vielleicht auch etwas Romantik steht.

Bewertung: 5 Sterne

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Katzenalarm 4 Musketiere auf Freierspfoten - E. Snyder

Solch süße Katzen kann man einfach nur ins Herz schließen!
 
Daten:
Verlag: /
Seitenzahl: 198
Preis: 7,99 €
Ausgabe: Taschenbuch
Einzelband
 
Inhalt:
Mohrle, Pauline, Schoko und Brownie führen bei ihrer Katzenmama Linda ein Leben wie im Paradies. Doch die Vertreibung droht: Linda beabsichtigt, eine fünfte Katze aufzunehmen. Katzenalarm!!! Die Miezen sind sich einig wie nie: Fünf sind eine zu viel! Gemeinsam gehen sie jagen. Keine Mäuse, sondern einen Mann für Linda, der sie auf andere Gedanken bringen soll. Doch wo finden Wohnungskatzen den? Im Internet? So pirschen die Vier durch die virtuelle Welt, legen Köder auf diversen Paarungsseiten aus, lauern auf Beute. Nicht ahnend, dass sie geradewegs auf die große Katastrophe zusteuern…

Aufbau:
Das Cover ist blau kariert und darauf sieht man eine der Katzen. Auf der Rückseite ist ein Bild von den vieren mit Namen abgedruckt, sodass man sich diese leichter merken kann.
Die Kapitel sind kurz und die Schrift angenehm groß.
Außerdem gibt es vorne einen Teil, der „Mitwirkende“ heißt und in dem die vier Katzen und ihre Besitzerin, Linda, vorgestellt werden.

 Handlung:
Dieses Buch habe ich zum Nikolaus geschenkt bekommen und fast sofort gelesen. Die Geschichte klingt unglaublich niedlich: Katzen suchen einen Mann für ihre Besitzerin.
Ein wenig Zeit braucht man schon, um in die Geschichte reinzukommen, weil man gleich vier Katzen auf einmal hat, die man kennenlernen muss. Aber auf der Rückseite gibt es ein Foto von den vieren mit Namen, sodass man relativ schnell reinkommt.
Die Geschichte ist natürlich ein wenig vorhersehbar, weil sie so wenige Seiten hat, trotzdem bereitet das Buch ein tolles Lesevergnügen.

Charaktere:
Linda, die „Katzenmama“, gefiel mir teilweise leider nicht so gut. Sie ging mir ein wenig auf die Nerven, wenn sie mit den Katzen sprach, als wären sie kleine Kinder, oder wenn sie sie maßregelt mit den Worten: „Halt die Klappe“. Das machte sie mir leider etwas unsympathisch, auch wenn sie natürlich sehr an ihren vier Katzen hängt.
Allerdings gab es in diesem Buch eine andere Person, auf die ich nicht näher eingehen möchte, die mit den Katzen vollkommen normal und „respektvoll“ sprach, wenn man das in diesem Zeitpunkt so beschreiben kann.
Die Katzen selbst sind natürlich goldig und total süß, wie sie agieren und versuchen, ihren Willen zu bekommen. Jede Katze hat eine ganz eigene Persönlichkeit und es macht Spaß, diese kennenzulernen.

 Schreibstil:
Das Buch ist in der dritten Person geschrieben. Der Schreibstil ist sehr einfach und manchmal etwas zu verniedlicht. Die Katze tut etwas mit ihren Pfötchen und reibt ihr Köpfchen am Arm von Linda oder ähnliches. Das war mir zu viel. Trotzdem kann man mit diesem Schreibstil noch die Geschichte genießen.

 Fazit:
Alles in allem ist Katzenalarm 4 Musketiere auf Freierspfoten ein kurzweiliges, aber unterhaltsames Lesevergnügen mit einigen Schwachstellen. Trotzdem ist es ein tolles Buch, das ich besonders Katzenliebhabern empfehlen kann.

Bewertung: 3 Sterne

Freitag, 13. Dezember 2013

Die Bücherdiebin - Markus Zusak

Ein Buch, das zu Tränen rühren kann.
 
Daten:
Verlag: Weltbild
Seitenzahl: 586
Preis: / (9,95 €)
Ausgabe: Klappbroschur (Taschenbuch)
Originaltitel: The Book Thief
Einzelband

Inhalt:
Denn selbst der Tod hat ein Herz…
Im Alter von neun Jahren hat Liesel schon vieles verloren. Ihren Vater, einen Kommunisten. Ihre Mutter, die ständig krank war. Ihren Bruder Werner – auf der Fahrt nach Molching zu den Pflegeeltern.
Als der Bruder stirbt, gerät sie zum ersten Mal ins Blickfeld des Todes. Und sie stiehlt ihr erstes Buch – ein kleiner, aber folgenreicher Ausgleich für die erlittenen Verluste. Dann stiehlt sie weitere Bücher, Äpfel und Kartoffeln. Das Herz von Rudi. Das von Hans und Rosa Hubermann. Das von Max. Und das des Todes. Denn selbst der Tod hat ein Herz.

Aufbau:
Auf meiner Ausgabe sieht man ein Mädchen in einem großen Sessel sitzen und in einem Buch lesen. Im Hintergrund stapeln sich weitere Bücher. Ich mag das Cover, auch wenn das andere mit dem Vorhang auch schön ist. Aber irgendwie passt dieses viel besser zum Buch.
Im Buch selbst schreibt Liesel ein Buch über ihr Leben und dieses ist genauso aufgebaut wie das „echte“ Buch.
Diese Beschreibung befindet sich auf Seite 563: „Das Buch war in zehn Abschnitte unterteilt, die alle mit den Titeln von Büchern oder Geschichten überschrieben waren und erzählten, wie diese Bücher und Geschichten ihr Leben geprägt hatten.“
Besser kann ich es nicht ausdrücken. Und genau so ist dieses Buch hier aufgebaut. Allerdings kommen hier noch ein Prolog und ein Epilog vor.
Außerdem weist dieses Buch noch eine weitere Besonderheit auf: Mitten im Text gibt es manchmal kleine Abschnitte, in denen etwas genau erläutert wird. Sie sind deutlich hervorgehoben: Mit einer Überschrift und fett gedruckt. Anfangs haben mich diese kurzen Passagen etwas gestört, weil es so ungewohnt war, aber mit der Zeit, gefiel es mir sogar, das Gefühl zu haben, etwas mehr zu erfahren, als die Geschichte sonst hergegeben hätte.

Handlung:
Dieses Buch habe ich mir gebraucht gekauft. Als ich den Trailer zum dazugehörigen Film sah, da bekam ich so Lust auf das Buch, dass ich es anfangen musste, zu lesen.
Am Anfang war ich ein wenig ernüchtert. Auch wenn es spannend ist, dass das Buch vom Tod höchstpersönlich erzählt wird und dieser eine ganz eigene Sicht auf das Geschehen hat, kam ich nicht so richtig in das Buch rein. Es passierte relativ wenig, auch wenn das schon erschreckend war.
Aber im Laufe des Buches wurde es immer besser oder schrecklicher, denn das Buch handelt von Krieg. Natürlich gibt es schon sehr viele Bücher und auch Filme, die in diese Richtung gehen und davon berichten, aber dieses Buch ist anders, denn es erzählt den Krieg aus der Sicht einer kleinen Familie, aus der Sicht eines Mädchens.
Der Tod spoilert in diesem Buch, aber das ist gar nicht so schlimm, denn man will nur noch eher wissen, wie es denn passiert. Wie heißt es doch so schön? Der Weg ist das Ziel.
Das Buch nahm an Fahrt auf, die Geschehnisse wurden immer schrecklicher, immer mitfiebernder.
Und das Ende… Es riss mich mit sich und ich musste sogar ein paar kleine Tränen verdrücken, obwohl ich normalerweise nicht so sentimental bei Büchern bin und eigentlich nie weine, egal wie traurig es ist. Aber dieses Buch hat es geschafft, mich zu Tränen zu rühren, und dafür allein verdient es schon einen großen Pluspunkt.

Charaktere:
Die Charaktere sind sehr echt. Sie alle haben ihre Persönlichkeit. Sie alle haben ihre Schrecken durchgemacht und ein Leben voller Grauen hinter sich.
Liesel wächst in diesem Buch heran, beginnend mit neun, endend mit 14, soweit ich mich erinnere. Auf jeden Fall wird sie immer reifer, auch durch die Erlebnisse, die sie mit ihren jungen Jahren schon hatte.
Am besten gefallen haben mir in diesem Buch zwei Charaktere: Hans Hubermann, der „Ersatzpapa“ von Liesel, der aber das Zeug zum richtigen Papa auf jeden Fall hat, denn er ist ein so liebevoller, toller, sanfter Mensch. Und Rudi Steiner, ein Freund von Liesel, vielleicht der Freund, wenn Liesel sich endlich trauen würde. Er ist vorlaut, macht Dummheiten und bittet Liesel um einen Kuss.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist belebend und einfach zu lesen. Es wird aus der Sicht des Todes geschrieben, der Liesels Geschichte erzählt. Und das macht das Ganze zu etwas Besonderem.

 Fazit:
Die Bücherdiebin ist ein Buch, das mich immer mehr überzeugen konnte, das eine schrecklich-schöne Geschichte erzählt und noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Bewertung: 4 Sterne

Dienstag, 10. Dezember 2013

Hummeldumm - Tommy Jaud

Ein Buch, das uns nach Namibia führt und dort einen Urlaub erleben lässt, den man nicht alle Tage sieht.
 
Daten:
Verlag: Scherz
Seitenzahl: 303
Preis: 13,95 €
Ausgabe: Taschenbuch
Einzelband
 
Inhalt:
Ein Höllentrip zwischen Feldbett und Funkloch!
9 Trottel mit albernen Sonnenhüten.
271 gar nicht mal so wilde Tiere.
3877 Kilometer Schotterpiste im Minibus.
Und weit und breit kein Handynetz.

 Aufbau:
Das Cover ist grellorange mit einem Erdmännchen, das in einem Wanderschuh steckt und sehr verrückt guckt. Das passt sehr gut zur Geschichte, denn einerseits ist sie verrückt und andererseits spielt das Erdmännchen eine kleine Rolle.
Die Kapitel sind sehr kurz und somit angenehm zu lesen.
Wenn man das Buch aufklappt, sieht man sofort eine Karte von Namibia. Dadurch geht die Reise in diesem Buch. Im hinteren Teil des Buches gibt es einige Anmerkungen und eine außergewöhnliche Danksagung. 

Handlung:
Weil der Klappentext auf der Rückseite nicht allzu viel aussagt, werde ich hier noch einmal kurz schreiben, was in diesem Buch grob passiert. Und zwar fahren Matze und Sina nach Namibia in den Urlaub, und dort machen sie eine Tour mit einer Reisegruppe mit, die alles andere als normal ist. Außerdem hat Matze auf der Reise ein kleines Problem, insbesondere mit dem Internet, und dreht deshalb in dem Land, in dem das Internet so schnell ist wie eine Schildkröte mit Krücke, so allmählich durch.
Das alles klingt nach einer sehr lustigen Handlung, und das bietet dieses Buch auch. Und zwar in einem sehr hohen Maße. Ich bin schon auf den ersten Seiten direkt in die Geschichte reingekommen, musste laut lachen und habe dieses Buch mit so viel Witz einfach genossen.
Aber die Geschichte bietet auch ein klein wenig Traurigkeit und schöne Momente zum Träumen und Genießen. Ein Teil der Geschichte ist sogar wahr.
 
Charaktere:
Matze befindet sich in diesem Urlaub in einem Wechselbad der Gefühle. Mal läuft es gut, dann merkt er doch wieder, dass alles schlecht läuft, und dann kriegt er es irgendwie wieder auf die Reihe, nur um beim nächsten Mal, wenn etwas schief gelaufen ist, wieder am Rad zu drehen. Das war wirklich sehr amüsant und teilweise habe ich mit Matze mitgefühlt und gedacht: Kann jetzt nicht mal irgendetwas gut gehen? Natürlich übt sein ständiges Hin und Her einen schlechten Einfluss auf seine Beziehung zu Sina aus, der er einfach nicht die Wahrheit erzählen will, wo ich mir dann dachte: Warum nicht?!
Auch die anderen Charaktere hatten Persönlichkeit. Besonders die Akzente haben mit zur Unterhaltung im Buch getragen. Aber daneben waren sie alle so liebenswert chaotisch, dass es fast schon wieder ulkig war. 

Schreibstil:
Matze erzählt in diesem Buch in der Ich-Perspektive. Und das noch wie! Die Bezeichnungen und Sprüche, die er hier an den Tag legt, sind wirklich zum Wegschmeißen. Der Schreibstil ist einfach grandios, auch wenn man sich am Anfang ein bisschen einfinden muss, wenn eine Person nicht mit dem Namen sondern einem Merkmal angesprochen wird, das er bei sich trägt, wie zum Beispiel „Speckhut“.

Fazit:
Hummeldumm ist ein wirklich grandioses, lustiges Buch, das ich jedem nur empfehlen kann, der Humor und ein wenig Romantik und Schönes erwartet. Das Buch lädt zum Verweilen ein. Man fühlt sich, als wäre man selbst im Urlaub. In einem Urlaub, der anders ist, als man denkt.

Bewertung: 5 Sterne

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Die Rebellion der Maddie Freeman - Katie Kacvinsky

Ein Buch, das Online- und Offline - Leben einander gegenüberstellt und in Frage stellt, was denn jetzt besser ist.
 
Daten:
Verlag: Baumhaus
Seitenzahl: 366
Preis: 8,99 €
Ausgabe: Taschenbuch
Originaltitel: Awaken
Erster Teil einer Reihe

Inhalt:
Das Leben ist zu kurz, um vielleicht zu sagen.
Eine Stadt in den USA, wenige Jahre in der Zukunft: Maddie, 17, lebt wie alle um sie herum ein digitales Leben. Schule und Verabredungen – das alles findet im Netz statt. Doch dann verliebt sie sich in Justin – für den nur das wahre Leben offline zählt. Gemeinsam mit seinen Freund kämpft Justin gegen die Welt der sozialen Netzwerke, in der alles künstlich ist. Dieser Kampf richtet sich gegen die ganz oben – und damit auch gegen Maddies Vater, der das System der Digital School gesetzlich verankert hat. Maddie wird für die Bewegung zu einer Schlüsselfigur. Und sie muss sich entscheiden: Auf welcher Seite will sie stehen?

Aufbau:
Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut. Der Pinkton fällt einem direkt ins Auge und der Blick aus den klaren blauen Augen des Mädchens ist stechend und direkt. Die Kapitel haben eine angenehme Länge.
Das Taschenbuch ist sehr gut verarbeitet, denn selbst wenn man das Buch etwas weiter aufschlägt, entstehen keine Leserillen.
In meiner Ausgabe – dem Taschenbuch, erschienen  2011 – gibt es im hinteren Teil des Buches eine Leseprobe des zweiten Teils: Maddie – Der Widerstand geht weiter.

Handlung:
Das Buch liegt schon seit einer Weile auf meinem SuB und ich habe keine Ahnung, warum ich es nicht schon früher gelesen habe.
Es zeigt die Welt von heute in einer extremeren Variante. Alle sind verkabelt. Keiner trifft sich mehr. Ich habe bei diesem Buch öfter gedacht, so könnte tatsächlich die ferne Zukunft aussehen. Vielleicht wird es nicht in 2060 geschehen, aber es könnte geschehen. Die Erklärung im Buch, wie es zu diesem Leben gekommen ist, fand ich erschreckend, tragisch und nachvollziehbar.
Es gibt nicht allzu viel Action in diesem Buch, aber wenn es mal vorkommt, dann kommt es richtig auf den Leser zu und schlägt wie eine Welle über ihm zusammen. Verfolgungsjagden, Fluchten und vieles mehr überschlagen sich plötzlich. Doch dann gibt es auch ein paar ruhige Stellen und der Leser kann durchatmen und sich mit Maddie ausruhen, bevor es weitergeht.
Das Ende des Buches weist keinen richtigen Cliffhanger auf, was ich nicht schlecht finde. So kann man sich mit dem Weiterlesen eine Weile Zeit lassen. Trotzdem kann man sich vorstellen, dass die Reihe noch besser werden könnte, auch wenn man sich fast schon denken kann, wie es weiter geht.

 Charaktere:
Maddie ist eine Person, die sehr angepasst lebt, aber ihre wahren Gefühle sehr unterdrückt. Leider ist sie so dargestellt: Schönes Mädchen, Schlüsselfigur zu allem, weiß nicht, was sie selbst hat (Aussehen und Möglichkeiten, etwas zu verändern). Das alles ist absolut nichts Neues, deshalb fand ich das etwas schade. Trotzdem war mir Maddie sympathisch, zumindest zu dem Zeitpunkt, wenn sie „aufwacht“ und sich von der Online-Welt etwas distanziert.
Justin ist eine starke Persönlichkeit, mit Ecken und Kanten, der sich sehr von anderen Menschen abschottet. Ich habe ihn sehr gemocht, auch wenn er mir manchmal zu distanziert schien, aber genau das macht ihn irgendwie auch aus.

 Schreibstil:
Der Schreibstil ist einfach und leicht zu lesen. Das Buch ist in der Ich-Perspektive, aus Maddies Sicht, geschrieben und ich habe so einige schöne Zitate gefunden, denn teilweise wird mit Weisheiten nur so um sich geworfen.

 Fazit:
Die Rebellion der Maddie Freeman ist ein wirklich tolles Buch, das einem aufzeigt, wie schlimm es einmal werden könnte mit dem Internetleben, denn schon jetzt erkennt man einige schwache Ansätze in der heutigen Zeit. Ich kann dieses Buch jedem Dystopienfan empfehlen, außerdem Leuten, die ein wenig Romantik benötigen, aber auch die Spannung nicht missen wollen.

Bewertung: 4 Sterne

Sonntag, 1. Dezember 2013

Monatsrückblick November 2013

Lesemonat:
Im November habe ich sieben Bücher mit insgesamt 3.084 Seiten gelesen.
Das erste Buch ist Tears'n'Kisses Lebe lieber übersinnlich von Kiersten White, sodass ich die Lebe lieber übersinnlich - Trilogie nun beendet habe. Auch das letzte Buch war sehr gut. Ich habe dieses Buch, so wie die gesamte Reihe, mit fünf Sternen bewertet, denn sie ist wirklich unterhaltsam und lustig. Die Sprüche von Evie sind wirklich einzigartig witzig. Von dem ersten Band - Flames'n'Roses - habe ich eine Rezension auf meinem Blog veröffentlicht: Klick
Mit dem zweiten Buch habe ich zugleich eine neue Reihe begonnen: Nach dem Sommer von Maggie Stiefvater. Dies ist eine Wolfsgeschichte, die mir ganz gut gefallen hat. Der dritte Band liegt seit diesem Monat auf meinem SuB, den zweiten muss ich mir allerdings noch besorgen. Für dieses Buch habe ich bereits eine Rezension geschrieben und veröffentlicht: Klick
Als nächstes habe ich Die Stadt der verschwundenen Kinder von Caragh O'Brien gelesen. Leider hat mir dieses Buch nicht so sehr gefallen. Mir fehlte der Bezug zu den Charakteren und einige andere Dinge haben mich ebenfalls gestört. Meine genaue Meinung gibt es hier: Klick
Danach habe ich Daughter of Smoke and Bone Zwischen den Welten von Laini Taylor gelesen. Das Buch war ein einziges Highlight. Ein wirklich wunderbares Buch.
Anschließend habe ich Finding Sky Die Macht der Seelen von Joss Stirling gelesen. Das Buch war okay, aber ich habe mir etwas mehr davon versprochen. Außerdem wies das Buch für mich zu viele Parallelen zu einem anderen Werk auf.
Als nächstes habe ich Silber Das erste Buch der Träume von Kerstin Gier gelesen. Ein wirklich wunderschönes, tolles Buch. Ich kann es kaum erwarten, dass der zweite Teil erscheint.
And last but not least habe ich Die Tribute von Panem Gefährliche Liebe von Suzanne Collins gelesen, um mich auf den Film einzustimmen, der vor einiger Zeit in den deutschen Kinos anlief. Und bald werde ich ihn auch sehen. *freu* Dieses Buch war erneut sehr gut.

Neuzugänge:

Die ersten beiden Neuzugänge im November waren In deinen Augen von Maggie Stiefvater und Gebannt. Unter fremdem Himmel von Veronica Rossi. Beide Bücher habe ich für den halben Preis bekommen.


Der nächste Neuzugang ist Zeitenzauber Eine magische Gondel von Eva Völler. Dieses Buch habe ich zum Geburtstag geschenkt bekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe.


Außerdem habe ich zwei Bücher bei amazon bestellt. Um genau zu sein: Zwei Bilderbücher. Das erste ist Die große Wörterfabrik. Das zweite heißt: Die fliegenden Bücher des Mister Morris Lessmore. Von diesem Buch gibt es auch einen wundervollen Kurzfilm.




Der letzte Neuzugang ist ein sehr spontaner Kauf gewesen: Muh! von David Safier. Von ihm habe ich auch bereits alle anderen Bücher gelesen und die meisten waren sehr lustig.

Anfang Dezember 2013
Zurzeit lese ich Die Rebellion der Maddie Freeman von Katie Kacvinsky, das ich bereits im November begonnen, aber noch nicht beendet habe. Bisher gefällt mir die Geschichte sehr gut.

Nun wünsche ich euch einen erfolgreichen Lesemonat im Dezember 2013 und einen schönen ersten Advent. :)

Liebe Grüße, Marina