Freitag, 3. März 2017

Poetry Slams (Plauderecke)

Hallihallo! Schon länger gab es keine Plauderecke mehr, aber das möchte ich heute ändern, denn ich möchte mit euch über das Thema "Poetry Slams" plaudern.


Den meisten sollte es bekannt sein, aber für die, die nicht wissen, was Poetry Slams sind: Es sind auf der Bühne vorgetragene, selbst geschriebene Gedichte. Und es gibt Veranstaltungen, auf der eine Art Wettbewerb stattfindet. Die Teilnehmer tragen in einer bestimmten Zeit (so ca. 5 bis 6 Minuten) ihre Gedichte vor, dann wird mit Punkten darüber abgestimmt.

Zuerst kam ich durch einen bekannt gewordenen Poetry Slam von Julia Engelmann "One day Baby/ Reckoning Text" mit dem Thema in Berührung und war begeistert.

Wer das Video noch nicht kennt oder noch einmal den Text genießen möchte, kann sich das Video gerne noch mal anschauen:


Ich habe von Julia Engelmann auch die erste Textsammlung "Eines Tages Baby" als Hörbuch gehört, das sie selber gelesen hat, was ich super fand. Außerdem war ich auf einer ihrer Veranstaltungen, auf der sie nicht nur ihre Texte vorträgt, sondern auch musikalische Darbietungen zum Besten gibt, was mir sehr gefallen hat. Das Publikum war begeistert und hing gespannt an ihren Lippen. Sie hat auch einen sehr guten Humor, der mir gefallen hat.


Am  vergangenen stag war ich auf meiner ersten Poetry Slam-Veranstaltung, auf der acht sehr unterschiedliche Menschen ihre Texte vorgetragen und das Publikum, einschließlich mich, begeistert haben.

Es gab lustige, nachdenkliche, provokante und gewaltige Texte, Texte über Liebe und Hass, Gefühle und Gedanken, die aktuelle Situation oder das alltägliche Leben. Es war fantastisch.

Poetry Slams können mich berühren und bringen mich zum Nachdenken oder zum Lachen. Es bringt die verschiedensten Gruppen zusammen: Jung und Alt, Studenten, Schüler, Arbeitende und Rentner, Mann und Frau, alle können sich an den Texten begeistern, was mich sehr fasziniert.

Außerdem finde ich auch, dass Poetry Slams sehr inspirierend sein können, in Bezug auf das eigene Leben oder eigene Texte. Und es gibt so eine große Vielfalt an Themen, Texten und Slammern, dass für jeden etwas dabei sein sollte, der sich dafür interessiert.

Für mich war es auf jeden Fall nicht die letzte Poetry Slam-Veranstaltung, bei der ich dabei gewesen bin, denn es hat mir sehr viel Freude bereitet, dabei zu sein und die Texte zu hören und zu fühlen.


Wie geht es euch mit Poetry Slams? Ein langweiliger, sinnloser Trend oder seid ihr begeisterte Zuhörer oder vielleicht sogar selbst Slammer? Wart ihr schon mal auf einer Veranstaltung? Lasst mir gerne eure Gedanken und Erlebnisse dazu da! :)

Kommentare:

  1. Hey,

    ich glaub Poetry Slam ist nicht so mein Fall. Wobei ich zugeben muss, dass ich nur Erfahrung mit Julia Engelmann habe, also eigentlich kann man das nicht verallgemeinern. Als damals "One Day" so bekannt wurde (is ja schon ewig her, da war ich noch in der Schule o.O), fand ich diesen Text/Video auch total toll.

    Vor kurzem habe ich dann mal ihr drittes Buch gelesen und es war bis auf ein, zwei Passagen gar nicht mein Fall. Ich hab gedacht, dass es vielleicht einfach am Medium liegt und mir die Texte vorgetragen besser gefallen. War aber auch nicht. Ich mag ihre Art der Betonung und diese Pausen nicht so gern. :D

    Eine Freundin wollte dann mal mit mir zum Hörsaal Slam an der Uni, aber da konnte ich mich nicht für erwärmen.

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    1. Hallo Julia, :)
      ja, es gibt ja ganz verschiedene Künstler.
      Das dritte Buch von Julia Engelmann kenne ich gar nicht, eben nur das erste.
      Ich finde Poetry Slams gerade bei Veranstaltungen toll. Ein Hörsaal Slam würde mich bestimmt begeistern können.^^ Aber wenn man nicht so gerne Poetry Slams hört, kann ich auch verstehen, dass man da nicht hingeht. :)

      Liebe Grüße
      Marina

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  2. Huhu,

    ich kenne Poetry-Slams durch Colleen Hoovers Weil ich Lakyen liebe und ich mochte gerade das in dem Buch sehr gern. Es war mal was anderes und richtig gut gemacht. Ich fand es ziemlich gut.

    LG corly

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    1. Hallo Corly, :)
      oh, du hast recht: In "Weil ich Layken liebe" fand ich die Poetry Slams auch ganz toll. :) Und ja, es ist echt mal was anderes gewesen. :)

      Liebe Grüße
      Marina

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