Mittwoch, 8. März 2017

Camp 21 - Rainer Wekwerth

Geht mit Kayla und Mike in ein Boot Camp und erlebt den Alltag mit ihnen.
Verlag: Arena
Seitenzahl: 346
Ausgabe (Preis): Hardcover (16,99 €); E-Book (13,99 €)
Einzelband

Mike und Kayla sind in Camp 21 gelandet. Sie kennen sich kaum und mögen sich noch weniger. Durch elektronische Armbänder aneinander gefesselt, ist es ihnen unmöglich, sich aus dem Weg zu gehen. Entfernen sie sich zu weit voneinander, empfangen sie über die Fessel quälende Schmerzimpulse. Während Kayla versucht mit der Situation zurechtzukommen, ahnt Mike, dass im Camp etwas nicht stimmt. Nach einem tödlichen Vorfall gelingt den beiden die Flucht. Doch dies ist erst der Anfang einer atemberaubenden Jagd, denn die Fesseln, die geheimen Experimente und die Liebe zueinander bilden für Mike und Kayla ein gefährliches Netz, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.

Nachdem ich die Labyrinth-Trilogie des Autors super gut fand, musste ich auch Camp 21 lesen.

Die Idee des Boot Camps fand ich sehr interessant und habe mir eine spannende, brutal ehrliche Geschichte erhofft.

Leider blieb das Buch für mich über lange Strecken, genau genommen den gesamten Hauptteil über, langweilig. Ich hätte mir mehr Spannung, mehr Probleme für die Protagonisten gewünscht, um einen Grund zu haben weiterzulesen. Stattdessen plätschert es eher vor sich hin. Es gibt ein paar Probleme mit anderen Insassen, aber das war es auch schon. Irgendwann nimmt die Geschichte dann endlich an Fahrt auf, allerdings wird es dann sehr abstrus und wirkte in meinen Augen nicht sonderlich realistisch, was ich schade finde und mir auch nicht gefallen hat, weil es so übertrieben wirkte. Bald darauf war es auch schon vorbei.

Bei den Charakteren bin ich ebenfalls zwiegespalten. Mike fand ich anfangs sympathisch. Er versucht, sich für seinen Bruder einzusetzen, allerdings lässt das irgendwann nach und ich hatte das Gefühl, er hätte seinen Bruder vergessen.

Die Geschichte seines Bruders ist auch etwas konfus und am Ende habe ich auch nicht wirklich alles verstanden.

Kayla fand ich sympathisch, allerdings gefiel mir die Entwicklung ihrer Geschichte nicht ganz so gut. Den Grund, warum sie in das Boot Camp kommt, konnte ich leider auch nicht nachvollziehen.

Das Ende hat mich auch nicht mehr überzeugen können und war in meinen Augen ebenfalls nicht sonderlich realistisch. Aus Spoilergründen kann und möchte ich nicht genauer darauf eingehen.

Der Schreibstil war flüssig und unterstützte das schnelle Lesen, was mir gefallen hat.

Leider konnte mich Camp 21 überhaupt nicht von sich überzeugen. Es wirkte auf mich alles sehr unrealistisch und die Spannung fehlte mir über weite Strecken leider auch.

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