Samstag, 9. September 2017

Mysterium - Federico Axat




Ein mysteriöser Thriller.

Verlag:Atrium
Seitenanzahl: 428
Ausgabe (Preis): Hardcover (22,00 €); E-Book (17,99 €)
Originaltitel: La ultima salida
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Als der erfolgreiche und todkranke Geschäftsmann Ted McKay beschließt, sich das Leben zu nehmen, bekommt er Besuch von einem Fremden, der ihn überredet, einen Mord zu begehen. Er willigt ein – und findet heraus, dass ihm sein Auftraggeber etwas Wichtiges verschweigt. Ted beschließt, die ihm verbleibende Zeit zu nutzen, um das Geheimnis des Fremden zu ergründen. Doch wie kann man die Wahrheit finden, wenn die eigene Welt eine einzige Lüge ist?

Der Klappentext hat mich sofort in seinen Bann gezogen, ebenso wie die erste Seite, weil sie lustig und gleichzeitig sehr spannend ist und einen dazu bringt herausfinden zu wollen wie es zu der Situation kam.

Anfangs möchte Ted McKay Selbstmord begehen, aber er wird durch jemanden unterbrochen, der an der Tür steht und seinen Namen ruft. Auf eine bestimmte Aussage von dem Besucher hin lässt Ted ihn herein und ihm wird ein interessantes Angebot unterbreitet, denn er soll – wie es im Rückentext schon steht – einen Mord begehen und Ted willigt ein.

Dieser Anfang war sehr interessant und es geht auch spannend weiter. Ted begibt sich auf die Mission, doch dann geschehen merkwürdige Dinge.

Bis zu einem bestimmten Punkt habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Es ist – wie der Titel schon sagt – mysteriös und man rätselt mit und fragt sich, was es mit all den Geschehnissen auf sich hat, wie sie zusammenhängen und wie es zu der Situation am Anfang kam.

Leider muss ich aber sagen, dass mich die Geschichte, je weiter sie voranschritt, immer weniger fesseln konnte. Das Ende gefiel mir dann auch nicht mehr so gut, auch wenn es eine Lösung war, die ich nicht vorhergesehen habe, was ich am Anfang befürchtet habe. Leider habe ich aber nicht alles restlos verstanden. Somit ließ mich das Ende leider in einigen Punkten unzufrieden zurück.

Ted ist ein vielschichtiger Charakter. Er ist Ehemann und Vater zweier Töchter, aber da ist noch so viel mehr, was man über ihn herausfinden kann. Ich fand es sehr spannend ihn zu begleiten und zu erfahren, was in seinem Leben so vorgeht und wie es zu der Situation kam, in der er sich anfangs befindet.

Eine wichtige Rolle spielt auch noch eine weitere Person, über die ich aber nicht mehr verraten möchte, weil ich anfangs nicht damit gerechnet hätte, dass sie eine größere Bedeutung hat. Über diesen Charakter kann ich aber sagen, dass ich ihn sehr sympathisch fand und gerne mehr erfahren über ihn hätte.

In dem Buch gibt es auch eine kleine Liebesgeschichte, die ich aber leider sehr erzwungen und unnötig für die Geschichte fand, weil das Ergebnis sehr absurd war.

Die Geschichte wird aus der dritten Perspektive erzählt, was für diese Art der Geschichte genau das richtige war.

Anfangs war es ein sehr spannender Thriller und ich wollte unbedingt die Lösung erfahren. Mit der Zeit ließ er aber leider nach und das Ende war für mich nicht ganz zufriedenstellend. Alles in allem kann ich das Buch mit einigen Einschränkungen empfehlen. Es hat Spaß gemacht zu lesen und es ist auch gut durchdacht, aber am Ende habe ich noch einige offene Fragen, was ich schade finde.

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