Donnerstag, 30. März 2017

Die Schöne und das Biest (Filmreview)

Heute möchte ich euch von einem märchenhaften, traumhaften Film erzählen: Die Schöne und das Biest.

Laufzeit: 2 Stunden 09 Minuten
Im Kino gesehen
Altersfreigabe: Ab 6 Jahre

Belle (Emma Watson) ist eine ebenso kluge wie anmutige junge Frau, die gemeinsam mit ihrem etwas verschrobenen Vater Maurice (Kevin Kline) ein ruhiges und recht zufriedenes Leben in dem kleinen Dorf Villeneuve lebt. Ihr beschaulicher Alltag wird nur durch den selbstverliebten Schönling Gaston (Luke Evans) gestört, der Belle regelmäßig den Hof macht und sich auch durch ihre Ablehnung nicht abschrecken lässt. Da gerät Belles Vater während einer Reise in die Fänge des Biestes (Dan Stevens), das in einem verwunschenen Schloss in der Nähe des Dorfes wohnt. Das Biest war einst ein selbstsüchtiger Prinz, der dazu verflucht wurde, als hässliches Ungeheuer zu leben, bis er jemanden dazu bringen kann, ihn trotz seines abschreckenden Äußeren wahrlich zu lieben. Doch davon ahnt Belle noch nichts, als sie sich selbstlos anstatt ihres Vaters in die Gefangenschaft des Biestes begibt. Erst langsam freundet sie sich mit den ebenfalls verzauberten Bediensteten (u.a. Ian McKellen, Ewan McGregor, Emma Thompson) im Schloss an und beginnt zu ahnen, dass hinter der abscheulichen Fassade des Biestes noch mehr steckt.



Der Trailer ist einfach ein Traum, wunderschöne Musik, wiedererkennbare Charaktere, eine wundervolle Kulisse, toll gestaltete Kostüme.

Wer den Disney-Film von Die Schöne und das Biest oder die Geschichte im Allgemeinen kennt, wird den groben Ablauf der Handlung schon kennen. Allerdings überzeugt diese Verfilmung mit liebevollen Details und einigen Szenen, die man eben noch nicht aus der Disney-Verfilmung kennt.

Die Charaktere mochte ich sehr. Belle wird von Emma Watson verkörpert, die den meisten bekannt sein sollte. In diesem Film macht sie eine tolle Figur als die Schöne. Auch das Biest fand ich, gespielt von Dan Stevens, gut umgesetzt. Die Synchronstimme von ihm, Sascha Rotermund, ist grandios und ich könnte ihm stundenlang zuhören. Auch die verzauberten Bediensteten fand ich schön gestaltet. Sie passten sehr gut in den Film und die Kulisse und wirkten auch sehr edel.

3D ist normalerweise nicht meins, aber in diesem Film gab es einige tolle Szenen, in denen der 3D-Effekt sehr gut zu sehen war.

Leider muss ich sagen fand ich die Synchronisation in den Liedern nicht gelungen. Die Lieder an sich fand ich wirklich schön und total toll vertont. Sie gehen ins Ohr und setzen sich dort fest und lassen einen schwärmen. Aber in der Übersetzung sieht man an vielen Stellen sehr deutlich, dass die Schauspieler eigentlich einen anderen Text singen, was etwas schade ist.

Darüber kann ich allerdings hinwegsehen, denn der Film konnte mich verzaubern und nach dem Ende gab es einen Abspann, in dem sich alle Charaktere noch einmal gezeigt haben, mit wundervoller Musik, und der ganze Saal ist sitzen geblieben und hat der Musik gelauscht und weiterhin zugeschaut. Am Ende hatte ich das fast das Bedürfnis zu applaudieren, so toll war es.

Ich kann den Film nur empfehlen. Er ist eine sehr gute Inszenierung und Interpretation der Geschichte um Die Schöne und das Biest. Geht ins Kino und lasst euch verzaubern! Oder schaut ihn in einigen Wochen zuhause, aber lasst ihn euch nicht entgehen, sonst verpasst ihr etwas.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen