Montag, 11. Januar 2016

Die unendliche Geschichte - Michael Ende

Eine besondere, fantastische Geschichte.
Seitenzahl: 428
Ausgabe (Preis): Hardcover (gebraucht; in einer anderen Ausgabe: 19,99 €)
Einzelband

Bastian Balthasar Bux gerät in einem Antiquariat an ein Buch, das ihn auf magische Weise anzieht: Die unendliche Geschichte. Er stiehlt es und liest auf dem Schulspeicher vom grenzenlosen Reich Phantásien, in dem sich auf unheimliche Weise das Nichts immer weiter ausbreitet. Ursache dafür ist die Krankheit der "Kindlichen Kaiserin", die einen neuen Namen braucht, um gesund zu werden. Den kann ihr aber nur ein Menschenkind geben. Bald merkt Bastian, dass er mehr und mehr in die Handlung um den jungen Krieger Atréju und dessen Aufgabe, ein solches Menschenkind zu finden, hineingerät. Sollte er selbst jenes Menschenkind sein?

Die Gestaltung des Buches ist grandios.

Schon auf dem Schutzumschlag kann man viele tolle Details erkennen. Unter dem Schutzumschlag findet man ein Symbol, das im Buch eine sehr große Rolle spielt.

Und auch im Innern des Buches findet der Leser eine tolle Aufmachung. Zunächst gibt es zwei verschiedene Schriftfarben: Grün und Rot. Zudem gibt es 26 Kapitel. 26 Kapitel, weil es 26 Buchstaben im Alphabet gibt. Das erste Kapitel beginnt mit A, das zweite mit B und so weiter. Außerdem findet man am Anfang jedes Kapitels ein schönes Bild.

Die Kapitel sind relativ lang. Die Geschichte wird in der allwissenden Perspektive erzählt.

Das Buch beginnt damit, dass Bastian in Koreanders Laden ein Buch stiehlt: Die unendliche Geschichte. Damit verzieht er sich auf den Dachboden des Schulhauses, statt den Unterricht zu besuchen, und fängt an, zu lesen.

Bastian ist ein dicklicher, kleiner Junge ohne viel Selbstbewusstsein, der von seinen Mitschülern gemobbt wird. Ich mochte ihn eigentlich ganz gerne, jedenfalls, solange er passiv war. Sobald er aktiv wurde, hat er genervt, weil er sich im Negativen verändert, und ich hätte lieber mehr über Atréju gelesen, der ein verantwortungsbewusster, mutiger und selbstbewusster Junge ist, und vor allem über Fuchur, den Glücksdrachen, dem Atréju auf seiner Reise begegnet und den ich einfach nur toll finde.

Die Geschichte ist voller fantastischer Wesen und Ideen. Ich mochte einige der Ideen sehr gerne, allerdings hat sich die Erzählung an einigen Stellen sehr gezogen. Im Nachhinein betrachtet finde ich die Geschichte sehr toll, aber während des Lesens habe ich mir oftmals gewünscht, dass die Geschichte sich schneller entwickeln und voranschreiten würde.

Was mich zudem etwas gestört hat, sind die Namen, die teilweise sehr abstrus und fantasylastig sind, sodass es schwer wurde, sie sich zu merken. Es gab beispielsweise vier sogenannte Helden, die alle mit Hy anfangen und deren Namen ich jetzt nicht mehr wiedergeben könnte.

Dennoch fand ich die Geschichte gut und insbesondere Fantasyfans werden ihren Spaß damit haben.

Die unendliche Geschichte ist ein Buch voller magischer Wesen und fantastischer Ideen, die insbesondere Fantasyliebhaber begeistern wird.

Kommentare:

  1. Schön, dass dir das Buch gefallen hat. Ich möchte es eigentlich auch demnächst lesen.
    Liebe Grüße Karin

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    1. Hallo Karin, :)
      dann hoffe ich, dass dir das Buch auch gefallen wird. :)

      Liebe Grüße,
      Marina

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  2. Huhu Marina,

    Ich liebe "Die unendliche Geschichte". Sogar sosehr, dass ich damals in der Uni einen Kurs besucht habe, der dieses Buch zum Thema hatte. Wir haben in unserer Abschlussarbeit dann Kurzgeschichten geschrieben, die an die Handlung angelehnt sind.
    Irgendwie ist für mich dieses Buch der Auftakt zu dem Genre Urban-Fantasy.

    LG
    Steffi♥

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    1. Hallo Steffi, :)
      das ist ja echt toll. :) Ich kannte bisher nur die Filme, die ich aber toll finde. Das Buch ist da aber schon etwas anders. Trotzdem eine tolle Geschichte. :)

      Liebe Grüße,
      Marina

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