Mittwoch, 7. Oktober 2015

Gelöscht - Teri Terry

 
Ein guter Auftakt mit einer interessanten Idee.
Verlag: Coppenrath
Seitenzahl: 429
Ausgabe (Preis): Hardcover (17,95 €); Taschenbuch (8,99 €); E-Book (8,99 €)
Originaltitel: Slated
Reihe: 1 von 3

Kylas Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Persönlichkeit ausradiert, ihre Erinnerungen sind für immer verloren. Kyla wurde geslated. Aber die Stimmen aus der Vergangenheit lassen die Sechzehnjährige nicht los – hat sie wirklich unschuldige Kinder bei einem Bombenanschlag getötet? Zählte sie zu einer Gruppe von gefährlichen Terroristen? Und warum steht ein Bild von ihr auf einer geheimen Webseite mit vermissten Kindern? Kyla wird immer wieder von Flashbacks aus ihrem früheren Leben eingeholt und merkt allmählich, dass ihre wahre Identität ein großes Geheimnis birgt. Gemeinsam mit Ben, einem anderen Slater, in den sie sich verliebt, begibt sie sich auf die Suche nach der Wahrheit – doch wem kann sie überhaupt noch vertrauen?

Das Cover mit dem typischen Mädchengesicht ist nichts Besonders. Allerdings gefällt mir der intensive Blick aus diesen grünen Augen insbesondere in Kombination mit dem dunkleren Cover sehr. Unter dem Schutzumschlag ist das Buch einheitlich schwarz.

Die Geschichte wird in 51 kurzen Kapiteln aus Kylas Sicht erzählt.

Am Anfang wird viel erklärt, vor allem über das Slaten, was aber gut in die Geschichte eingearbeitet wurde. Es waren keine seitenlangen Erklärungen niedergeschrieben, sondern sie wurden in die Erzählung eingeflochten.

Allerdings nimmt die Handlung dann etwas ab. Es passiert stetig dasselbe. Kylas Alltag wird beschrieben. Man lernt sie näher kennen und sie geht zur Schule und zu einigen Gruppen und betreibt Hobbys. Es dauert sehr lange, bis endlich etwas Aufregendes passiert, das aus dem Alltagstrott herausreißt. Das fand ich etwas schade, weil das die Handlung etwas gehemmt hat. Ich habe das Buch sehr abgehackt gelesen, weil es mich nicht fesseln konnte.

Gegen Ende wird es aber spannender und die Ereignisse überschlagen sich. Das Ende verspricht einige interessante Handlungen, die in den nächsten Bänden weiter ausgebaut werden könnten.

Kyla wirkt anfangs wie ein Kind, was eine Folge des Slatens ist. Sie entwickelt sich im Laufe der Geschichte sehr stark weiter, lernt immer mehr über sich kennen und kann über sich hinauswachsen.

Bei den anderen Charakteren hatte ich schnell welche, die ich mochte, andere dagegen gar nicht. Bei vielen war ich mir, wie auch Kyla, nicht sicher, ob man ihnen trauen kann oder nicht.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich leicht lesen.

Ein guter Auftakt mit einer interessanten Idee, die gen Ende sehr viel Potenzial aufzeigt und mich schnell zu Band zwei greifen lassen wird.

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