Freitag, 9. Oktober 2015

Buchverfilmungen (Plauderecke)

Hallo und herzlich Willkommen zur Plauderecke und dem Thema: Buchverfilmungen.


In letzter Zeit kommen vermehrt Buchverfilmungen heraus. Das wird mit Sicherheit sehr zwiegespalten gesehen. Einige lieben Buchverfilmungen, andere können sie nicht ausstehen.

Ich gehöre zu denjenigen, die Buchverfilmungen sehr gerne sehen. Ich finde es toll, wenn die Bilder, die beim Lesen entstanden sind, in farbige, sich bewegende Bilder umgewandelt werden. Ich finde es spannend zu sehen, welche Charaktere ausgewählt werden. Wie der Film aufgemacht wird. Ich mag oftmals die Filmmusik sehr und Filme schaffen es auch leichter, mich in Emotionen zu versetzen.

Ich kann aber auch verstehen, wenn man Buchverfilmungen nicht mag. Oft werden die Bücher nicht nah am Buch umgesetzt. Es fehlen Charaktere. Die Geschichte wird anders aufgemacht. Oder der Fokus liegt woanders. Allerdings ist so eine genaue Umsetzung oft auch gar nicht möglich. Jeder hat eine andere Vorstellung von den Charakteren. Und Filme legen den Fokus auch ganz woanders, ansonsten kann man den Zuschauer nicht fesseln.

Es ist natürlich ärgerlich, wenn der Film ganz anders ist als das Buch. Allerdings erwarte ich nicht unbedingt, dass Buch und Film vollkommen gleich sind. Ich erwarte einen spannenden Film, der in mir Emotionen hervorruft, der gut gemacht ist, den ich gerne schaue. Klar sollten nicht nur die Namen übernommen werden und ansonsten wird eine komplett andere Geschichte erzählt. Aber das war bei den Buchverfilmungen, die ich bisher gesehen habe, auch nicht der Fall.

Was ich an Buchverfilmungen nicht mag, ist, wenn Dinge nachträglich geändert werden. Bestes Beispiel ist die Katze aus Die Tribute von Panem. Im ersten Film war sie schwarzweiß, im nächsten dann orange getigert. Es hatte zwar einen Grund, warum die Katze eine bestimmte Farbe hatte, aber die Änderung im Nachhinein ist meiner Ansicht nach schlicht zu spät.

Ganz schlimm finde ich den Trend, dass der letzte Teil einer Reihe aufgespalten werden muss. Manchmal glückt das, ein anderes Mal nicht. Letztendlich ist es aber meiner Meinung nach unnötig, Filme aufzuteilen. Aber das ist wiederum Geschmackssache.

Meistens ist es bei mir zwar so, dass ich das Buch lieber mag als den Film, aber es gibt auch Fälle, in denen ich Buch und Film gleichrangig ansehe – wie zum Beispiel bei Die Tribute von Panem, wo ich von beiden Medien sehr begeistert bin – oder aber Fälle, in denen mir der Film sogar besser gefallen hat als das Buch. Das ist mir bei beiden John Green-Verfilmungen passiert: Das Schicksal ist ein mieser Verräter konnte mich zu Tränen rühren. Das hat das Buch nicht geschafft. Margos Spuren fand ich als Buch an einigen Stellen zu langgezogen. Der Film dagegen konnte mich mehr von sich überzeugen. Dort fand ich auch das Ende besser.

Es ist natürlich reine Geschmackssache, ob man Buchverfilmungen nun mag oder nicht. Jeder muss letztendlich für sich entscheiden, ob er sie ansehen möchte oder es bleiben lässt.

Ich für meinen Teil sehe Buchverfilmungen positiv. Ich mag zwar einige Buchverfilmungen auch nicht – dazu gehört zum Beispiel Eragon – aber ich sehe sie sehr gerne und lehne sie nicht grundsätzlich ab, weil sie mir Freude bereiten.


Wie seht ihr das: Schaut ihr gerne Buchverfilmungen? Oder lasst ihr lieber die Finger davon und bleibt bei den Büchern? Teilt mir gerne eure Gedanken mit!
  

Kommentare:

  1. Huhu! ^^

    Schöner Beitrag! ;)
    Ich sehe das so wie du: Grundsätzlich mag ich Buchverfilmungen sehr und gehe meistens auch immer sofort ins Kino. :D
    Allerdings mag ich es z. B. überhaupt nicht, wenn bei Reihenverfilmungen bei dem einen Film schon extrem viel vom Folgeband vorgegriffen oder die Reihenfolge der einzelnen Ereignisse durcheinandergebracht werden, wie bspw. die Verfilmung von "Rubinrot". Ich mag den Film zwar, aber meiner Meinung nach hatte der Film schon etwas zu viel von "Saphirblau", was mich im Kino ziemlich stutzig gemacht hat, da ich zu dem Zeitpunkt nur den ersten Teil gelesen hatte. Dadurch wird man ja eindeutig gespoilert, worauf ich ja allergisch reagiere. :D
    Was die Aufsplittung des letzten Teil angeht, sehe ich es ähnlich wie du. Ist mittlerweile ja irgendwie zu so einem Trend geworden.. Ich finde das immer total nervig, weil man schon Ewigkeiten auf die Verfilmung des Finales wartet und dann muss man noch mal so lange auf das Finale des Finales warten.. -.-
    Allerdings fand ich das bei "Breaking Dawn" richtig gut gelunden und auch passend, v. A. weil ja das Buch auch relativ dick ist. Aber bei "Mockingjay" fand ich das irgendwie unnötig.. xD
    Wobei ich die Panem-Filme auch liebe, so ist es ja nicht.. ;D
    Und bei "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ging es mir bei Buch und Film genauso wie dir! ^^

    Also, um das mal zusammenzufassen: Ich mag Buchverfilmungen sehr und schaue sie mir meistens sogar mehrmals an. :D

    LG ♥

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    1. Hallo Sofia, :)
      ich gehe für Buchverfilmungen auch gerne ins Kino. :D Und schaue sie mehrmals. :) Kann man bei einigen auch echt machen. :)
      Ja, bei Rubinrot war ich auch etwas stutzig, dass sie schon vorgegriffen haben. Ich mochte den Film zwar auch, aber wenn man die Folgebände nicht gelesen hat, ist das schon ärgerlich.
      Die Warterei ist echt nervig. :-/ Bei "Maze Runner" habe ich aber zB gelesen, dass sie dem Trend nicht folgen und nur drei Filme machen. :)

      Liebe Grüße,
      Marina

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    2. Echt? Das ist gut. Wobei ich da auch erst mal die Bücher lesen und den ersten Teil schauen muss.. Und den zweiten dann jetzt ja auch.. xD

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    3. Ja, ich habe gelesen, dass der Regisseur drei Filme ausreichend findet. :)
      Die Bücher muss ich auch noch lesen. :D Film und Bücher sollen ja nicht so viel gemeinsam haben. Bin gespannt.^^

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  2. Hallo Marina :)

    Sehr interessanter Post. Ich mag Buchverfilmungen generell erst einmal sehr gern und freue mich meistens auch total darauf. Ich glaube sogar, dass ich die meisten wirklich auch sehr gut finde. Natürlich darf man aber nie davon ausgehen, dass im Film alles genau so ist, wie im Buch. Ich denke das ist einfach bei manchen Büchern auch nicht möglich.
    Ich liebe vor allem die Harry Potter Filme unglaublich. Finde sie perfekt umgesetzt und auch nah an den Büchern. Ebenso liebe ich die Twilight Filme oder Die Bestimmung oder auch Panem. Finde ich mega klasse und könnte ich unendlich oft ansehen.
    Selbst Eragon finde ich total schön obwohl er so schlechte Kritiken hat.
    Enttäuscht war ich von Rubinrot und City of Bones. Wobei City of mir beim ersten mal noch gefiel...danach fand ich ihn wirklich albern. Da fällt mir auch grad Percy Jackson ein, den ich so grausam fand, dass ich ihn ausgeschaltet habe.

    Die Aufteilung der letzten Filme in 2 Teile finde ich eigentlich gar nicht ganz so schlimm. Ich freue mich manchmal sogar, dass noch ein weiterer Film kommt. Was nervig ist sind meist die Cliffhanger wobei man ja eigentlich auch eh weiß, wie es dann weiter geht, weil man ja die Bücher kennt :D

    LG
    Anika

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    1. Hallo Anika, :)
      die Harry Potter Filme finde ich auch sehr gut. :) Besonders die ersten finde ich die echt schön. :) Twilight fand ich damals auch ganz gut. :) Die Bestimmung und Panem natürlich auch. ;)
      Rubinrot fand ich ganz gut. :) City of Bones auch, habe es aber bisher nur einmal gesehen. Vielleicht sehe ich das beim zweiten Mal ja auch anders. :D Und ich kenne da die Bücher nicht. ;)
      Percy Jackson fand ich auch toll.^^ Habe ich auch vor dem Buch gesehen.

      Das stimmt. Es gibt noch einen weiteren Teil. Das ist bei einer Aufteilung auf jeden Fall von Vorteil. :)

      Liebe Grüße,
      Marina

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    2. Hey :)

      Ja ich glaube tatsächlich auch, dass man Filme manchmal besser findet, wenn man das Buch nicht vorher gelesen hat. Ging mir auch schon einige male so. Klar, wenn man das Buch dann liest, fallen einem Unterschiede auf. Aber den Film findet man meistens dann trotzdem noch gut.

      LG
      Anika

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    3. Genau so ist das bei mir auch. :) Vielleicht ist es dann doch von Vorteil, wenn man die Filme vorher sieht.^^

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  3. Ich schaue auch gern Buchverfilmungen, weil ich Buch und Film gut voneinander trennen kann. Ich vergleiche gern, schaue was gleich, anders oder nicht vorhanden ist, kann den Film aber trotzdem gut als etwas eigenständiges sehen. Klappt nicht immer, aber meistens.
    Mega gut verfilm finde ich zum Beispiel die Millenium Trilogie von Stieg Larsson im schwedischen Original. Für mich spielt Noomi Rapace nicht die Lisbeth Salander, sondern sie ist die Lisbeth Salander. Es gibt zwar einige Unterschiede zum Buch, aber ich fand beides wirklich klasse.

    Dinge nachträglich zu ändern find ich auch bescheuert. Das passiert aber nicht nur bei Romanvorlagen.
    Ich find es auch immer schade, wenn man Sachen wie Haarfarbe oder so ändert. Sind nur Kleinigkeiten, aber wenigstens da könnte man der Vorlage treu bleiben.

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    1. Hallo Julia, :)
      das finde ich echt gut: Film und Buch zwar vergleichen, den Film aber nicht nach dem Buch bewerten. :) Das versuche ich auch immer. :)
      Die Millenium Trilogie habe ich weder gelesen noch gesehen, aber vielleicht sollte ich sie zumindest mal näher ansehen. :)
      Ja, das mit den Änderungen sehe ich auf jeden Fall genauso. :)

      Liebe Grüße,
      Marina

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