Samstag, 29. November 2014

Der Dieb Die Legenden von Attolia 1 - Megan Whalen Turner

Ein gutes Buch für Zwischendurch.
Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 297
Preis: 8,99 €
Ausgabe: Klappenbroschur
Originaltitel: The Thief
Reihe: 1 von 4

„Ich kann alles stehlen!“
Der junge Dieb Gen ist der Beste seines Fachs, aber im Auftrag eines Königs hat er noch nie gearbeitet. Bis jetzt! Als bei der Mission etwas schief geht, hält Gen plötzlich das Schicksal von drei Königreichen in den Händen. Doch in dem Dieb verbirgt sich weit mehr, als irgendjemand ahnt!

Das Cover passt sehr gut zur Geschichte und gefällt mir auch ganz gut. Besonders schön finde ich es, wie die Schrift im Licht funkelt.
Das Buch hat 12 längere Kapitel.

Der Leser wird anfangs direkt in die Geschichte geworfen und lernt Gen kennen, der im Gefängnis festgehalten wird. Kurz darauf bekommt er schon die Aufgabe, etwas im Auftrag des Königs zu stehlen.

Ich mochte Gen recht gerne. Seine sarkastischen Bemerkungen ab und an versüßten mir das Lesen. Allerdings konnte ich seinen sturen Trotz manchmal nicht ausstehen, wenn er zum Beispiel darauf bestand, dass er Hunger hat und nicht davon abließ, auch wenn gerade kein Essen vorrätig war.

Ich mochte die Geschichte eigentlich ganz gerne, allerdings gab es in dem Buch sehr ausschweifende Beschreibungen, weil die Gruppe durch die Königreiche reist. Ich mochte deshalb gerne die Stellen, an denen gerastet wurde, weil dann interessante Mythen am Lagerfeuer erzählt wurden oder etwas anderes Spannendes geschah. Leider nimmt die Reise einen großen Teil des Buches ein und ich muss zugeben, dass ich dazu geneigt habe, einige Stellen schneller und „unsauberer“ zu lesen, sodass ich vielleicht nicht alles mitbekommen habe.

Was ich schade fand, war, dass man kaum etwas davon mitbekam, dass Gen ein Dieb ist. Erst im letzten Drittel beginnt es damit, dass er stiehlt, und danach kommt es auch öfter vor, aber für meinen Geschmack zu wenig dafür, dass er die ganze Zeit als der beste Dieb weit und breit bezeichnet wird und das Buch sogar diesen Titel trägt.

Tatsächlich stiehlt er sogar vorher einige Dinge, nur wird das erst später erwähnt, wenn er einen Gegenstand braucht und diesen plötzlich aus der Tasche stiehlt – und ach ja, diesen Gegenstand hat er übrigens zu dem Zeitpunkt an diesem Ort von der Person gestohlen. Das fand ich sehr schade, weil es so für den Leser nicht greifbar war.

Das Ende mochte ich leider nicht so gerne. Es kam unerwartet für mich, aber ich konnte nicht so viel damit anfangen und weiß daher nicht wirklich, ob ich weiter lesen möchte.

Die Geschichte lässt sich gut zwischendurch lesen, weil es auch nicht so viele Seiten hat. Es konnte mich unterhalten, aber leider nicht so begeistern, wie ich es mir erhofft habe.

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