Donnerstag, 5. Juni 2014

Incarceron Fliehen heißt sterben - Catherine Fisher

Packendes Fantasyabenteuer mit einer ganz neuen Idee!
Verlag: Penhaligon
Seitenzahl: 476
Preis: 18,99 €
Ausgabe: Hardcover
Originaltitel: Incarceron
Erster Teil einer Dilogie

Es ist ein gewaltiges Gefängnis. Sein Inneres besteht aus gigantischen Metallwäldern, verfallenen Städten und endlosen Weiten. An diesem Ort gibt es keine Freundschaft. Es gibt keine Hoffnung, kein Entkommen. Doch der junge Häftling Finn hat eine Verbindung nach Außerhalb, zu Claudia, der Tochter des Gefängnishüters. Sie ist Finns einzige Chance, aus Incarceron zu entkommen, und er wiederum ist Claudias letzte Hoffnung, dem goldenen Käfig ihres eigenen Lebens zu entfliehen. Doch Finns und Claudias größter Feind ist Incarceron selbst, das seine Insassen wie ein hungriges Raubtier belauert.

Das Cover finde ich sehr ansprechend und es passt mit dem Schlüssel auch sehr gut zur Geschichte.
Es gibt 35 relativ kurze Kapitel, vor denen jeweils ein Teil aus einem Lied, Tagebuch oder Brief steht, sodass man auch auf diese Weise mehr über die Geschichte erfährt. Außerdem ist das Buch in fünf Teile gespalten, die jeweils eine Überschrift haben.

Am Anfang musste ich erst einmal in dieses Buch reinkommen. Das ist nicht ganz so leicht, weil sofort irgendwelche Begriffe auftauchen, die immer in kursiv geschrieben sind und die man weder kennt noch erklärt werden, wie zum Beispiel die Namen von Gruppen oder das Wort Außerhalb im Klappentext. Das fand ich sehr verwirrend. Allerdings kann man sich aus dem Zusammenhang irgendwann erschließen, was die Begriffe bedeuten. Trotzdem hätte eine sofortige Erklärung das natürlich leichter gemacht.
Den Anfang fand ich trotzdem sehr spannend, weil die Idee etwas total Neues ist, der ich so noch nicht begegnet bin. Man wird direkt in die Geschichte reingeworfen und lernt einige Personen kennen.
Im Mittelteil hat sich für mich die Geschichte kurzzeitig gezogen. Ich fand es schwierig, der Erzählung zu folgen, weil abwechselnd von Finns Lage innerhalb von Incarceron und von Claudias Situation außerhalb des Gefängnisses berichtet wird. Aber auch wenn die Geschichte zum Beispiel gerade über Finn erzählt, tauchen ständig Absätze auf, und danach geht es trotzdem mit Finn weiter. Das fand ich sehr irritierend. Das zieht sich durch das ganze Buch und hat den Lesefluss nicht gerade erleichtert. Irgendwann wechselten auch innerhalb der Kapitel die Geschehnisse zwischen Finn und Claudia hin und her und wurden trotzdem auch noch innerhalb einer Person durch die Absätze getrennt.
Außerdem hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass ich das Wichtigste schon wisse, weil es einfach so offensichtlich ist. Das hat sich ein Glück nicht bestätigt, denn am Ende kommen einige Rätsel über Incarceron und Personen heraus, die ich so niemals geahnt hätte, und es war sehr interessant, die Reaktionen der Charaktere zu beobachten. Die Geschichte hat an Fahrt aufgenommen und ich fand es einfach nur noch spannend.
Die Charaktere finde ich auch sehr authentisch. Jeder hat seine Geheimnisse und seine Vergangenheit. Und ich habe das Gefühl, dass es im zweiten Band noch einige Geheimnisse und Rätsel zu lüften geben wird.

Incarceron Fliehen heißt sterben fand ich sehr spannend und interessant. Es bietet eine ganz neue Idee, authentische tolle Charaktere und wunderbare Rätsel, die es zu lösen gilt. Auch wenn das Buch für mich einige Schwächen hatten, sind diese doch so minimal, dass ich das Buch jedem Fantasyfan nur ans Herz legen kann. Wenn man sich in die Geschichte eingefunden hat, dann kann man es nicht mehr weglegen. Wer dieses Buch nicht liest, verpasst etwas!

Kommentare:

  1. Hallo Marina!
    Tolle Rezi! Das Buch steht schon lange auf meiner Wunschliste, ich sollte endlich mal zuschlagen =)

    LG
    Anja

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    1. Vielen Dank. :) Das solltest du. Das Buch ist echt gut und mal ganz was neues. :)

      Liebe Grüße, Marina

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  2. Hallo :)
    Schöne Rezension !
    Bei Gelegenheit werde ich sicher mal rein lesen, hört sich gut an.
    Liebe Grüße
    Sharleen

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    1. Danke schön. :) Oh ja, das Buch ist auch wirklich gut. :)

      Liebe Grüße,
      Marina

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