Sonntag, 23. März 2014

Zurück nach Hollhill - Alexandra Pilz

Eine Zeitreisegeschichte, gespickt mit Spannung und Action.
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 348
Preis: 16,99 €
Ausgabe: Hardcover
Erster Teil einer Reihe

Ein Dorf im Moor. Eine Reise in die Vergangenheit. Eine große Liebe. Mit ihrem Besuch in England beginnt für die 17-jährige Emily ein Abenteuer voller Magie und Zauber. Und hinterher wird nichts mehr sein, wie es war.

Das grellgelbe Cover sticht einem sofort ins Auge. Man sieht ein Mädchen mit einem pinken Schirm im Regen stehen. In der Ferne sieht man ein Dorf mit erleuchteten Fenstern.
Das Buch hat insgesamt 18 Kapitel, die mittellang sind.

Der Schreibstil war leider nicht so meins. Ich fand es schwer, mir einige Dinge vorzustellen, und hatte Schwierigkeiten, mich auf den Text zu konzentrieren. Vielleicht, weil das Lesen für mich nicht flüssig genug war oder die Beschreibungen zu ausschweifend oder weil sie am Ende eines Kapitels auf ein Motorrad steigen und im nächsten Kapitel essen sie in einem Diner, sodass dieser Szenenwechsel für mich zu abrupt und krass war, als dass ich ihn sofort hätte nachvollziehen können. Aber ich weiß es nicht. Ich fand es auf jeden Fall nicht leicht, mich in die Geschichte einzufinden.
An einigen Stellen handeln die Charaktere sehr unlogisch, beziehungsweise ist es merkwürdig geschrieben, dass ich es vielleicht nicht richtig verstanden habe. Aber wenn man jemanden von sich ablenken und nicht auffallen möchte, dann springt man nicht auf und umarmt jemanden.
Am Anfang gab es so viele offene Fragen, auch in Bezug auf das Zeitreisen, die erst spät geklärt werden, sodass es mir anfangs nicht leicht fiel, der Geschichte zu folgen. Emilys Gedankengänge konnte ich nicht nachvollziehen. Trotzdem hatte sie immer wieder Geistesblitze, die ich unlogisch fand und auf die ich nicht im Entferntesten gekommen wäre.
Der männliche Protagonist, Matt, war mir leider gar nicht sympathisch. Normalerweise mag ich den abweisenden Bad Boy, der immer einen (meist für die weibliche Hauptperson beleidigenden) Spruch auf den Lippen haben. Aber bei Matt konnte ich das nicht ausstehen und er war mir unsympathisch.
Mit einigen Charakteren hatte ich auch Probleme, weil sie bei der Beschreibung ganz anders rüberkamen, als sie sich letztendlich verhalten haben. Zuerst schrill, abgedreht und bunt, später ernst und fast griesgrämig.

Ich mochte die Idee der Geschichte, klar sonst hätte ich das Buch auch nicht gelesen. Ich mag Zeitreisen sehr gerne und hier ist es keine normale Zeitreisegeschichte, sondern gespickt mit spannenden und interessanten Geschehnissen.
Das Ende ist sehr abschließend, wenn man den Epilog mal außen vor lässt. Das finde ich sehr gut, denn so muss man nicht sofort nach dem nächsten Band greifen, sondern kann die Geschichte erst mal sacken lassen.

Von Zurück nach Hollyhill habe ich viel mehr erwartet, als es mir letztendlich geben konnte. Der Schreibstil war leider gar nicht meins, die Charaktere fand ich nicht besonders sympathisch und die Geschichte an einigen Stellen unlogisch. Vielleicht lag das alles am Schreibstil, aber meins war das Buch leider nicht.


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