Freitag, 17. Januar 2014

Percy Jackson Diebe im Olymp - Rick Riordan

Olympische Götter, Halbgötter und andere fantastische Wesen in einer einzigen Geschichte.

Daten:
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 439
Preis: 69,90 € (Schuber)
Ausgabe: Hardcover (Schuber)
Originaltitel: Percy Jackson & the Olympians: The Lightning Thief
Erster Teil einer Reihe

Inhalt:
Percy versteht die Welt nicht mehr. Jedes Jahr fliegt er von einer anderen Schule. Ständig passieren ihm seltsame Unfälle. Und jetzt soll er auch noch an dem Tornado schuld sein! Langsam wird ihm klar: Irgendjemand hat es auf ihn abgesehen.
Als Percy sich mit Hilfe seines Freundes Grover vor einem Minotaurus ins Camp Half-Blood rettet, erfährt er die Wahrheit: Sein Vater ist der Meeresgott Poseidon, Percy also ein Halbgott. Und er hat einen mächtigen Feind: Kronos, den Titanen. Die Götter stehen Kopf – und Percy und seine Freude vor einem unglaublichen Abenteuer…

Aufbau:
Das Cover von der Schuberausgabe finde ich wirklich sehr schön. Man sieht Percy mit einem blauen Schwert in der Hand, auf einen unsichtbaren Feind starren. Ein greller Blitz zuckt vom Himmel.
Im vorderen Teil gibt es ein Inhaltsverzeichnis. Jedes Kapitel hat eine lustige Überschrift, die Grandioses verspricht.
Im hinteren Teil gibt es nach der Danksagung ein Glossar, das einem mehr über die Götter und andere Wesen und Dinge erzählt.
Die Kapitel sind mittellang, aber angenehm zu lesen, weil die Schrift sehr groß ist.

Handlung:
Als erstes bin ich mit Percy Jackson über den Film in Kontakt gekommen. Ich habe nicht viel von dem Film erwartet, ihn letztendlich aber großartig und spannend gefunden. Und langsam keimte in mir der Wunsch, die Bücher zu lesen, von denen ich auch nur Gutes gehört hatte.
Und zu Weihnachten habe ich die Bücher endlich bekommen und bald den ersten Teil gelesen.
Ich muss sagen, dass das Buch ganz anders ist als der Film. Das fängt bei Augen- und Haarfarben an und endet bei ganzen Handlungssträngen, die im Film abgeändert oder weggelassen wurden. Wenn man beide Teile für sich sieht – und das sollte man meiner Meinung nach immer tun – dann sind sowohl Buch als auch Film toll.
Die Handlung vom Buch konnte mich überraschen, weil auch das Ende teilweise anders war. Und da ich mir den Klappentext, der sehr viel verrät, auch nicht durchgelesen habe vorher, ging ich nur durch den Film beeinflusst an das Buch heran. Und weil beide so unterschiedlich sind, habe ich das Buch genauso genossen.
Aber weg von dem Film und mehr zum Buch: Die Handlung hat mir wirklich sehr gefallen. Es war sehr stimmig und interessant. An einigen Stellen gab es für meinen Geschmack etwas zu viele Informationen und man musste sie erst einmal in die richtige Reihenfolge und in den richtigen Zusammenhang bringen. Das war anfangs etwas schwierig, aber letztendlich hat sich alles geklärt und passte perfekt zur Geschichte.

Charaktere:
Percy ist in diesem Buch zwölf Jahre alt, hat schwarzes Haar und grüne Augen. Außerdem hat er ADHD und Legasthenie. Er ist schon öfter von Schulen geflogen als er zählen kann und kennt seinen Vater am Anfang nicht. Deshalb versteht er sich mit seiner Mutter aber umso besser. Percy ist ein angenehmer Charakter und typischer Jugendlicher, mit dem man gut mitfühlen kann.
Auch die anderen Charaktere sind wirklich interessant. Und es kommen immer wieder Dinge zur Sprache, die man selbst auch kennt – wie den Minotaurus oder die Medusa zum Beispiel.

Schreibstil:
Die Geschichte wird aus Percys Sicht aus der ersten Person beschrieben und hat deshalb einen unbeschwerten Stil. Das gefiel mir wirklich sehr gut und ich konnte mich leicht in Percy hineinversetzen.

Fazit:
Percy Jackson Diebe im Olymp ist ein wunderbarer Auftaktband zu dieser Reihe. Von den nächsten Bänden erwarte ich mir noch etwas mehr und bin gespannt auf die Fortsetzung. Dieses Buch kann ich allen nur empfehlen, die eine griechische Götter-Mythologien Geschichte suchen und die Lust auf Spannung und Spaß haben.

Bewertung: 4 Sterne

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