Dienstag, 19. November 2013

Starters - Lissa Price

Ein Science-Fiction-Roman mit einer interessanten Idee.
 
Daten:
Verlag: Piper
Seitenzahl: 396
Preis: 9,99 €
Ausgabe: Taschenbuch
Originaltitel: Starters
Erster Teil einer Dilogie

Inhalt:
Deine Zukunft gehört dir…
1. Vorsicht! Sie haben den Körper eines anderen Menschen gemietet.
2. Es ist nicht gestattet, den gemieteten Körper zu verändern oder zu verletzen.
3. Wir haften nicht für illegale oder gefährliche Aktivitäten, die Sie mit dem gemieteten Körper ausüben.
… doch dein Körper gehört uns!

Aufbau:
Das Cover ist schlicht, aber schön. Darauf sieht man eine Silhouette eines Menschen. Die Schrift ist silbern, ansonsten ist das Buch schwarz. Die Kapitel sind etwas länger. Trotzdem lassen sie sich leicht weg lesen und man merkt gar nicht, wie die Seiten dahinfliegen.
Ansonsten ist es sehr positiv mit den Leserillen, denn obwohl es ein relativ dickes Taschenbuch ist, habe ich keine einzige Leserille hineingelesen, obwohl ich darauf nicht so sehr achte.

Handlung:
Der Klappentext klingt wirklich unglaublich spannend. Teilweise mutete es beim Lesen wie Seelen an, weil ein Mensch in einem fremden Körper lebt und es auch hier einige Schwierigkeiten bei der Protagonistin Callie gibt, aber letztendlich ist es ganz anders und man findet nicht mehr viele Parallelen, sodass diese Geschichte etwas ganz Eigenes und Besonderes wird.
Ich habe in diesem Buch gelacht, getrauert und mitgefiebert. Es enthält einfach alles, was ein gutes Buch mit sich bringen sollte. Es vermittelt einem eine Welt, in der man selbst nicht gerne leben möchte. Uralte Enders – 100 ist noch jung, viele werden 150 oder älter und das Alter steigert sich noch – treffen auf verarmte Starters – also Kinder und Jugendliche, nicht älter als zwanzig. Eine Welt, vom Krieg gezeichnet.

 Charaktere:
Callie ist 17 Jahre alt und eine sehr starke Persönlichkeit. Sie hat das Überleben auf der Straße gelernt. Zusammen mit ihrem kleinen Bruder namens Tyler ringt sie sich irgendwie durch. Er ist auch der Grund, dass sie zur Body Bank geht, denn Tyler ist erst sieben Jahre alt und braucht medizinische Versorgung und Nahrungsmittel. Sie findet Halt an ihrem besten Freund Michael, der vielleicht auch noch etwas mehr werden könnte, und hat eine Abscheu gegen Enders.

 Schreibstil:
Das Buch wird aus der Sicht von Callie beschrieben. So erhält man einen sehr guten Einblick in ihre Welt und ihre Sicht der Dinge. Das fand ich wirklich gut. Kombiniert mit dem wirklich einfachen, aber nicht trivialen Schreibstil ist dieses Buch sehr angenehm zu lesen.

 Fazit:
„Starters“ ist ein wirklich sehr guter Science-Fiction-Roman mit Spannung, Liebe und düsteren Momenten. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der diese Art Bücher gerne liest und der mit den Personen mitfiebern, aber auch ein paar seichte Momente erleben möchte.

Bewertung: 5 Sterne

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